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: "Ein Fall für elf": Detektiv Matula ermittelt bei der Eintracht

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Friedhelm Funkel ist den Umgang mit Kameras gewohnt: Als Trainer von Eintracht Frankfurt muß er nach jedem Spiel Rede und Antwort stehen. In der ZDF-Krimiserie "Ein Fall für zwei" mitzuspielen, war für ...

          Friedhelm Funkel ist den Umgang mit Kameras gewohnt: Als Trainer von Eintracht Frankfurt muß er nach jedem Spiel Rede und Antwort stehen. In der ZDF-Krimiserie "Ein Fall für zwei" mitzuspielen, war für ihn daher auch nichts Neues: "Als Trainer ist man auch Schauspieler." Denn nicht immer könne man seine wahren Emotionen öffentlich zeigen.

          "Doppelpaß" heißt die 234. Folge der Serie, in der ein Mordfall die Hauptdarsteller Claus Theo Gärtner und Paul Frielinghaus in die Welt des Profifußballs führt. Ein brasilianischer Eintracht-Kicker, gespielt von Leonardo Nigro, soll die Zwillingsschwester seiner Managerin (Ann-Kathrin Kramer) erschossen haben, und Gärtner, alias Detektiv Matula, versucht, Nigros Unschuld zu beweisen. Bis zum 5. September sollen die Dreharbeiten in Frankfurt noch dauern. Die Spieler der Eintracht werden beim Training und beim Spiel zu sehen sein, allerdings keine weitere Rolle übernehmen. Trainer Funkel und Heribert Bruchhagen, der Vorstandsvorsitzende der Eintracht Frankfurt Fußball AG, haben hingegen kleinere Sprechrollen übernommen.

          Daß sie ihre Sache gut gemacht haben, konnte Claus Theo Gärtner gestern bei einem Pressetermin in der Commerzbank-Arena bestätigen: "Ich war beeindruckt von der Lockerheit und Authentizität, die Mannschaft und Trainer an den Tag gelegt haben." Und auch er habe von dem Dreh profitiert: "Es hat großen Spaß gemacht, der Mannschaft genüßlich beim Fußballtraining zuzuschauen." Obwohl Gärtner eigentlich ein Fan des Motorsports ist, kann er Fußball einiges abgewinnen und bezeichnet sich selbst als großen Eintracht-Fan: "Ich bin überzeugt, daß Frankfurt gegen Nürnberg gewinnen wird."

          Frielinghaus, der in der Serie als Anwalt Dr. Lessing auftritt, räumte ein, nur wenig mit Fußball am Hut zu haben. "Der Sport ist als Kind nie an mich herangetragen worden, ich bedauere das sehr." Sein neun Jahre alter Sohn sei aber leidenschaftlicher Fußballer, so daß er regelmäßig zum Anfeuern ins Stadion komme. Die Dreharbeiten hätten auch ihm viel Spaß bereitet. "Das ist das Tolle am Schauspielerberuf: Man kann immer wieder in neue Welten eintauchen." In ihrem Arbeitsalltag hätten Fußballer und Schauspieler ohnehin Gemeinsamkeiten: "Ein guter Sportler muß sowohl Einzelkämpfer als auch teamfähig sein. Für einen Schauspieler gilt das Gleiche."

          Vorstandschef Bruchhagen bezeichnete die Zusage zum Dreh als "schnelle Entscheidung." Er selbst verfolge die Serie schon von Anfang an, besonders gerne erinnere er sich an die Folgen mit Günter Strack in der Rolle des Anwalts Dr. Renz. Für die Eintracht sei der Seriendreh schließlich auch ein "nettes Imagebonbon" gewesen. Sich selbst in der Rolle des Vorstandsvorsitzenden zu spielen, sei ihm nicht schwer gefallen.

          Größere Sorgen scheint ihm dagegen das heutige Spiel gegen Nürnberg zu bereiten: "Wir müssen auf jeden Fall gewinnen, sonst können wir das mit der ersten Liga vergessen." (juki.)

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