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Jagd nach Fahrraddieben : Mit GPS zum geklauten Rad

  • -Aktualisiert am

Wieder vereint: Nisar Naffati und sein Fahrrad Bild: Lucas Bäuml

Als sein neues E-Bike gestohlen wird, ist Nisar Naffati zunächst geschockt, dann macht er sich selbst auf die Suche. Mithilfe von GPS konnte er sein Fahrrad aufspüren.

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          Am Abend nach einem Homeoffice-Tag schaut Nisar Naffati aus dem Fenster seiner Wohnung auf die Berger Straße. Dort sollte sein neues Rad stehen. Am ersten von drei Ständern, gesichert mit einem Faltschloss aus gehärtetem Stahl. Das E-Bike, das von einem belgischen Start-up hergestellt wird, hat er vergangenes Jahr für 1890 Euro gekauft. Jetzt ist es fort. „Ich hatte meine Tochter auf dem Arm und musste sie erst einmal auf den Boden setzen, um mich zu sammeln“, sagt er. „Ich wusste sofort, dass es geklaut ist.“

          Typisch Frankfurt, könnte man denken. Wie in so gut wie jeder anderen großen Stadt glaubt man auch hier, in der Fahrradklaumetropole Nummer eins zu leben. Zu hören ist das in den üblichen Gesprächen unter Radfahrern. Doch der tatsächliche Spitzenreiter ist Leipzig, mit 1539 gestohlenen Fahrrädern je 100.000 Einwohner im vergangenen Jahr. Frankfurt erreicht im Deutschlandvergleich nicht einmal die Top 20. Je 100.000 Einwohner gab es hier vergangenes Jahr 557 gemeldete Fahrradiebstähle, 4407 insgesamt.

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