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Tabu-Zone : Erste Drohnentests am Frankfurter Flughafen abgeschlossen

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Gefahr in der Luft: In der Regel gilt der Frankfurter Flughafen als Tabu-Zone für Drohnen (Symbolbild). Bild: dpa

Der Frankfurter Flughafen gilt für Drohnen als eine absolute Tabu-Zone. Doch ein besonderes Projekt des Herstellers Multirotor konnte das Verbot nun umgehen.

          Mitten in der Tabu-Zone rund um den Frankfurter Flughafen sind seit der vergangenen Woche die Drohnen los. Die unbemannten Flugobjekte stehen aber unter strenger Aufsicht der Deutschen Flugsicherung und des Flughafenbetreibers Fraport, wie der MDax-Konzern am Montag mitteilte.

          In dem Projekt „FraDrones“ mit dem Hersteller Multirotor wurde am Wochenende erstmals der Einsatz der Geräte etwa bei Vermessungen oder bei der Kontrolle von Bauprojekten getestet. Das von der Flugsicherung zugelassene Testareal deckt sich ziemlich genau mit der Baustelle des Terminal 3, in das Fraport in den kommenden Jahren rund drei Milliarden Euro investiert.

          Drohnen dürfen eigentlich im Umkreis von rund 1,5 Kilometern rund um den größten Flughafen in Deutschland gar nicht aufsteigen, weil sie potenziell den Flugverkehr gefährden könnten. Zur Sicherheit müsse jeder einzelne Drohnenflug von der Flugsicherung freigegeben werden, erläuterte ein Fraport-Sprecher. Auch sind die Geräte so programmiert, dass sie nicht über das Bahnensystem fliegen können. Weitere denkbare Einsatzgebiete sind Inspektionen sowie die Überwachung der Infrastruktur. Der Flughafen hat eine Fläche von rund 2300 Hektar, was mehr als 3200 Fußballfeldern entspricht.

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