https://www.faz.net/-gzg-a6iau

Obdachlose in Frankfurt : Draußen vor der Tür

Da muss man doch helfen können: Kann man auch, nur über das „Wie“ gehen die Meinungen auseinander. Bild: Bernd Kammerer

Für Obdachlose sind die kalten Wintermonate mitunter gefährlich. Eigentlich gibt es viele Hilfsangebote für sie, doch nicht immer kommen sie an. Warum das so ist – und was besorgte Menschen machen können.

          6 Min.

          In Frankfurt haben 4500 Menschen keine Wohnung. Das klingt viel für eine Stadt mit 750.000 Einwohnern. Doch die meisten von ihnen sind irgendwo untergebracht. Sie sind also nicht obdachlos, sondern „wohnungslos“: Jugendliche, die zu Hause rausgeflogen sind und auf der Couch eines Freunds abhängen, Menschen, die ihre Wohnung wegen Mietrückstands verloren haben. Die Stadt betreibt Wohnheime und Unterkünfte für sie, im Notfall gibt es auch Hotels. Jede Nacht schlafen dennoch Menschen auf der Straße, ein harter Kern, um die 200 Personen.

          Theresa Weiß
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Anfang Dezember trafen Mitarbeiter des Kältebusses, der das Stadtgebiet nach Obdachlosen absucht, um sie vor dem Kältetod zu retten, 193 Personen an, die draußen schliefen, wie Christine Heinrichs sagt. Heinrichs leitet als stellvertretende Geschäftsführerin die Hilfen in sozialen Notlagen beim Frankfurter Verein für Soziale Heimstätten, einer der größten Hilfseinrichtungen für Obdachlose in der Stadt. Zu ihr gehört auch der Kältebus.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Ein SUV steht am Straßenrand. Besonders bei Grünen-Wählern sind die Geländewagen beliebt.

          F.A.S. exklusiv : Die Liebe der Grünen zum SUV

          Eine Umfrage zeigt: Niemand fährt so gerne Geländewagen wie die Öko-Klientel. Ausgerechnet. Das Phänomen hat System.