Die Dachdeckerin beklagt das tägliche Auto-Tetris
- Aktualisiert am
Die Wahl ist wichtig für Melanie Bernhardt: Sie ist Dachdeckermeisterin und leitet einen Familienbetrieb. Bild: Sieber, Laila
Als Leiterin eines Dachdeckerbetriebs ist Melanie Bernhardt auf freie Parkplätze angewiesen. Die sind in Bornheim jedoch begrenzt. Und auch der Nachwuchs fehlt. Aus der Serie „Die Kommunalwahl & Ich“.
Am 14. März sind die Kommunalwahlen in Hessen. Bis dahin bekommen Wähler in der Serie „Die Kommunalwahl & ich“ die Chance, ihre Sicht auf die Wahlen zu schildern.
Ich wohne in Bornheim, und unsere Familie hat einen Dachdeckerbetrieb an der Berger Straße, ganz weit oben. Am schlimmsten ist die Suche nach einem freien Parkplatz. Jetzt, in der Corona-Pandemie, ist es noch schwieriger als sonst, weil die Menschen tagsüber zu Hause bleiben und die Autos wenig bewegt werden.
Besonders problematisch ist es aber für unseren Betrieb. In dem Viertel gilt die neue Regelung, wonach es freies Parken nur noch für Anwohner gibt. Für unsere vier Fahrzeuge haben wir zwar einen Handwerker-Parkausweis, aber der gilt nur bei unseren Baustellen, nicht vor dem heimischen Betrieb. Wir müssen also auf unserem kleinen Hof parken, genauso wie unsere Mitarbeiter, wenn sie keinen Parkplatz in einer der Nebenstraßen finden, in denen man sein Auto noch kostenlos abstellen darf.
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