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DFB-Akademie in Frankfurt : Wo die nächsten Weltmeister lernen sollen

Zukunftsweisend: eine Konzeption der Fußballakademie des DFB in Frankfurt Bild: kadawittfeldarchitektur/DFB/dpa

Der DFB hat in Frankfurt Großes vor, um die nächsten Generationen fit für WM-Titel machen. Doch das Großprojekt Leistungszentrum hakt immer noch.

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          Da liegt sie also, die Zukunft des deutschen Fußballs. Man könnte sie trostlos nennen. Wo bis vor einigen Wochen noch die Tribüne stand, ist eine Grube, daneben ein Erdhügel, drumherum Betonbrocken und Baumwurzeln. Das Unkraut wuchert munter weiter über das Geläuf der früheren Galopprennbahn im Frankfurter Stadtteil Niederrad. Aber man könnte auch einen anderen Blick auf das Areal werfen. Auf dem Gelände, auf dem nach dem WM-Debakel in Russland nun erst recht und möglichst bald mit dem Bau der Zentrale und der Akademie des Deutschen Fußball-Bundes begonnen werden soll, ist ein kleines Biotop entstanden.

          Helmut Schwan

          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Auf sandigem Untergrund, zwischen den sanften Hügeln des ehemaligen Golfplatzes und inmitten des weiten Rundes, gedeihen seltene Pflanzen prächtig. Nebenan werkeln ein paar Arbeiter aus dem Reich der Mitte an dem chinesischen Grandhotel, das einfach nicht fertig werden will oder vielleicht auch gar nicht soll. Krähen fliegen krächzend zwischen den zum Teil mehr als hundert Jahre alten Bäumen hin und her. Straßenbahnhaltestelle und Wasserhäuschen vor dem Tor heißen immer noch „An der Rennbahn“. Ein Idyll in der boomenden Stadt, fast zu schade für die ersten Spatenstiche, die bald erfolgen sollen.

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