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Paulskirchen-Jubiläum : Für den Deutschen Demokratiepreis drängt die Zeit

Wo sonst? Die Paulskirche wäre der ideale Ort zur Verleihung eines deutschen Demokratiepreises. Bild: Wonge Bergmann

Geplant ist eine Auszeichnung von internationaler Bedeutung. Nächstes Jahr zum Paulskirchen-Jubiläum in Frankfurt soll sie erstmals verliehen werden. Doch das ambitionierte Vorhaben ist ins Stocken geraten. Dabei sind alle einig, zumindest im Grundsatz.

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          Es soll ein Preis von internationalem Rang werden: Bedeutend hinsichtlich des inhaltlichen Anliegens, hinsichtlich des Renommees und hinsichtlich der ausgezeichneten Personen. Und er soll dementsprechend hoch dotiert sein. Angestrebt ist eine Auszeichnung, die weit über Frankfurt hinausstrahlt und doch tief in der Stadt und ihrer Geschichte verwurzelt ist. All diese hohen Ansprüche spiegeln sich im Anlass wider, zu dem der „Deutsche Preis der Demokratie“ erstmals verliehen werden soll: dem 175-Jahre-Jubiläum der ersten deutschen Nationalversammlung, das im nächsten Jahr gefeiert wird. Und wo sollte die Preisverleihung stattfinden, wenn nicht im ovalen Plenarsaal der Paulskirche? Also dem Ort, an dem die Abgeordneten 1848 zusammentrafen und den Grundstein für die deutsche Demokratiegeschichte legten.

          Matthias Trautsch
          Koordination Reportage Rhein-Main.

          Die Idee zu dem Preis stammt aus der Zivilgesellschaft, genauer gesagt von zwei auch anderweitig engagierten Bürgern: Wilhelm Bender und Rüdiger von Rosen. Bender war viele Jahre Vorstandsvorsitzender des Flughafenbetreibers Fraport, Rosen unter anderem Chef des Deutschen Aktieninstituts und Präsident der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft. Sie nennen den Internationalen Karlspreis zu Aachen als Bezugsgröße. Der Karlspreis wird jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben.

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