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Edelmeile Goethestraße : Hässliche Bremsspuren

Stark frequentiert: Auf der Goethestraße in Frankfurt sind neben Autofahrern viele Radler, aber immer öfter auch Nutzer von E-Scootern unterwegs. Bild: Kolb, Marie-Luise

Nach 30 Jahren hat die Goethestraße in Frankfurt eine neue Asphaltdecke bekommen. Knapp drei Monate später sieht sie schon schmuddelig aus. Was ist da schief gelaufen?

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          Es hat seinen Grund, warum Fahrbahnen einen dunklen Belag haben. Man sieht keinen Reifenabrieb, keine Bremsspuren, es sei denn, jemand hat voll in die Eisen gehen müssen. Wozu es führt, wenn eine Stadt neue Wege einschlägt, zeigt sich auf der Mode-Edelmeile Goethestraße in der Innenstadt. Auf der 300 Meter langen Straße, die einst Frankfurts erste Fahrradstraße war, ist in diesem Sommer das 30Jahre alte, durch tiefe Spurrillen beschädigte Betonsteinpflaster durch eine Asphaltdecke ersetzt worden. Dieser Asphalt wurde sehr schön hell eingefärbt.

          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Es gibt gute Gründe, die für den hellen Belag sprechen, wie etwa den, dass sich ein solcher Boden bei starker Sonneneinstrahlung weniger aufheizt als ein dunkler. Doch knapp drei Monate, nachdem er aufgetragen wurde, steht fest: So kann er eigentlich nicht bleiben. Die gesamte Fahrbahn ist überzogen mit schwarzen, hässlichen Bremsspuren. Einige wenige stammen von Autos, die anderen sind schmal und können nur von Fahrrädern oder – das vermutet die Verwaltung der Stadt – von E-Scootern verursacht worden sein.

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