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Fahrradfreundliche Nebenstraße : Auch der Grüneburgweg sieht demnächst rot

Vor dem Umbau: Grüneburgweg ab Reuterweg Richtung Westen. Bild: Ilkay Karakurt

Der Grüneburgweg in Frankfurt soll zur fahrradfreundlichen Nebenstraße umgebaut werden. Anwohner und Gewerbetreibende sind nicht begeistert von den Plänen.

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          Am Montag, 22. August, geht es im mittleren Abschnitt zwischen Mitscherlichplatz und Reuterweg los. Ähnlich wie im Oeder Weg werden Verbindungen für den Autoverkehr gekappt, Kreuzungen großflächig mit roter Farbe markiert und Radwege mit Pollern gesichert. Auf einem Multifunktionsstreifen am Straßenrand ist Platz für Außengastronomie, Lieferzonen sowie Stellplätze für Autos, E-Scooter und Fahrräder. Zebrastreifen werden beleuchtet, Parkplätze sind grundsätzlich gebührenpflichtig, weshalb auch Parkscheinautomaten aufgestellt werden. Auf den Gehwegen soll es mehr Platz geben, weil Gastronomen Tische und Stühle auf bisher von parkenden Autos genutzte Flächen aufstellen können. Die Zahl der Stellplätze wird von 86 auf 55 verringert, gleichzeitig werden 37 Fahrradbügel montiert. „Wir stärken Wohngebiete und Bereiche mit hoher Verkehrsdichte, indem wir den Durchgangsverkehr umleiten und den zur Verfügung stehenden Straßenraum neu ordnen“, erläutert Mobilitätsdezernent Stefan Majer (Grüne).

          Günter Murr
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Rund 120.000 Euro kosten die Maßnahmen, die Anfang September abgeschlossen sein sollen. Der mittlere Ab­schnitt des Grüneburgwegs wird dann als Fahrradstraße ausgewiesen, Autofahrer müssen sich umstellen. So ist die Durchfahrt in Ost-West-Richtung künftig nicht mehr möglich. Vom Reuterweg kommende Autos können nicht bis zum Mitscherlichplatz weiterfahren, sondern werden vorher rechts in die Wolfsgangstraße geleitet. Damit die Buslinie M 36 auf ihrem gewohnten Linienweg bleiben kann, wird an der Einmündung der Wolfsgangstraße eine Busschleuse eingerichtet.

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