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1. Mai in Frankfurt : Aufruf zum „Tag der Wut“

Rätselhafter Hinweis für den 1. Mai: Für 18 Uhr wird zum „Tag der Wut“ aufgerufen. Bild: Lucas Bäuml

Zum Tag der Arbeit will der Deutsche Gewerkschaftsbund in Frankfurt auf soziale Ungerechtigkeit aufmerksam machen. Für den Abend ruft ein linkes Bündnis zu einer weiteren Demonstration auf: zum „Tag der Wut“.

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          Trotz Notbremse und verschärfter Corona-Regeln wird es am 1. Mai mehrere größere Kundgebungen in Frankfurt geben. Wie der Deutsche Gewerkschaftsbund am Dienstag mitteilte, soll die traditionelle Kundgebung am 1. Mai, die im vergangenen Jahr wegen der Pandemie ausgefallen war, am Samstag stattfinden. In einer Mitteilung ruft der Gewerkschaftsbund dazu auf, am „Tag der Arbeit“ unter dem Motto „Solidarität ist Zukunft – die Krise gerecht gestalten“ auf die Straße zu gehen.

          Katharina Iskandar
          Verantwortliche Redakteurin für das Ressort „Rhein-Main“ der Sonntagszeitung.
          Daniel Schleidt
          Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wie der Vorsitzende des DGB Frankfurt, Philipp Jacks, sagte, habe die Corona-Krise die sozialen Ungleichheiten weiter verschärft. „Gerade Menschen mit geringem Gehalt und unsicheren Beschäftigungsverhältnissen sind besonders hart getroffen“, so Jacks.

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