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Bettina Wiesmann (CDU) : „Ein Bollwerk für das Leben“

  • -Aktualisiert am

Fordert einen stärkeren Schutz des ungeborenen Lebens: Bettina Wiesmann Bild: Lucas Bäuml

Der Paragraph 218 sollte nicht abgeschafft werden, wie es die Grünen-Politikerin Heilig gefordert hat. Er schützt vielmehr das ungeborene Leben. Ein Gastbeitrag der CDU-Bundestagsabgeordneten Bettina Wiesmann

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          Seit 20 Jahren besteht im Gallusviertel die wegweisende „Aktion Moses“: Das Familienzentrum Monikahaus des Sozialdienstes katholischer Frauen berät Schwangere in Konfliktsituationen und bietet als eine von vielen Möglichkeiten eine vertrauliche Geburt an. Es mutet seltsam an, dass der Frankfurter Frauendezernentin Heilig zum Paragraph 218 des Strafgesetzbuches nur ein „Muss weg“ einfällt, verbunden mit einem Rundumschlag gegen die ach so männerdominierte Welt.

          Frankfurt war schon immer ein Laboratorium der Moderne, hier fanden viele Auseinandersetzungen auch um den Paragraphen 218 statt. Auch in jüngster Zeit hat die Stadt Zeichen gesetzt, indem sie Lebensschützern untersagte, Mahnwachen in unmittelbarer Nähe von Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen abzuhalten. Öffentliche Meinungsäußerungen zum Lebensschutz sind zulässig, dürfen die Schwangeren aber nicht bedrängen. Diese sind ohnehin in Bedrängnis, und der Weg zur Beratung ist eine kostbare Chance, dass sie sich doch für die Geburt und für ihr Kind entscheiden, weil sie ehrliche Unterstützung und Hilfe erfahren. Wer dies unmöglich macht, zerstört die so wichtige Einheit von Mutter und Kind schon vor einem eventuellen Abbruch. Nach einer Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bringen fast zwei Drittel der Frauen mit ungewollten Schwangerschaften doch ihr Kind zur Welt. Aufdringliche Stimmungsmache hilft ihnen dabei nicht.

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