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700 Jahre Römer : Es spukt im Römer

  • -Aktualisiert am

Im Frankfurter Römer ist bald ein Zimmer frei. Nach Peter Feldmanns Abwahl muss ein neuer Oberbürgermeister gewählt werden. Bild: Frank Rumpenhorst

Das Gebäude, in dem Könige logierten und Reichstage stattfanden, wurde 1322 erstmals erwähnt. Aber warum heißt es überhaupt Römer? Hans Riebsamen stellt dazu drei Theorien vor.

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          Es ist ziemlich genau 700 Jahre her, man schrieb den 30. September 1322, als das Haus „Zum Römer“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Anlass genug für Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) ein paar Hundert Frankfurter in den Kaisersaal zu einer historischen Feierstunde einzuladen. Gekommen sind allerdings nur zwei Dutzend – und der Gastgeber erschien gar nicht. Er sei am Flughafen aufgehalten worden, hieß es.

          Dabei hätten er und die anderen Verweigerer Interessantes erfahren können über die einstigen Bräuche im Römer. Während Michael Quast, der Patron der fliegenden Volksbühne, in bewährter Manier die Frankfurter und auch ihren Oberbürgermeister durch den historischen Kakao zog, präsentierte der Historiker Michael Matthäus vom Institut für Stadtgeschichte gesicherte Fakten. Zum Beispiel jenes Geschehnis von 1489, als ein Geist sein Unwesen im Römer trieb.

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