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Corona-Sorgen an der Uni : Studenten kritisieren Präsenzklausuren

Klausur mit Maske: Studenten mahnen zu Vorsicht. Bild: Finn Winkler

An den Hochschulen beginnt die Prüfungsphase. Obwohl die Coronazahlen stark gesunken sind, haben immer noch viele Studenten Angst vor Klausuren vor Ort. In Frankfurt formierte sich nun offizieller Protest.

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          Trotz niedriger Corona-Inzidenzen sind die Sorgen mancher Studenten angesichts der nahenden Semesterprüfungen nicht kleiner geworden. Am Fachbereich Wirtschaft und Recht der Frankfurt University of Applied Sciences empfinden etliche nicht nur Unbehagen angesichts der Vorstellung, demnächst mit einer größeren Zahl von Kommilitonen in einem Raum sitzen zu müssen. Kritisiert wird auch, dass es für Studierende, die an einer Klausur nicht teilnehmen könnten, keine Nachschreibetermine gebe.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ein Wirtschaftsrechts-Student beklagt in einer E-Mail an die F.A.Z., dass der Fachbereich trotz der andauernden Pandemie bei Leistungsnachweisen auf persönlicher Anwesenheit bestehe. Da nur wenige Klausurteilnehmer geimpft sein würden, setze die Hochschule zur Absicherung auf Schnelltests. „Sollte ein solcher Test falsch positiv ausfallen, ist man für dieses Semester nicht mehr in Lage, die Prüfungsleistungen zu absolvieren.“ Das sei aber gerade für Studenten wichtig, die kurz vor dem Abschluss stünden.

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