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Corona-Schutz im Nahverkehr : RMV verteilt erforderliche Masken von Montag an

  • Aktualisiert am

Verteilaktion: Mobile Teams bringen kostenlose Masken unter die Fahrgäste. Bild: Lucas Bäuml

Angesichts der verschärften Maskenpflicht will der RMV von kommender Woche an im Frankfurter Nahverkehr kostenlose Masken verteilen. Später sollen Fahrgäste dann für FFP2-Masken zahlen.

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          Trotz geänderter Corona-Regeln hält der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sein Angebot an Fahrten mit Bussen und Bahnen weiter aufrecht. Zugleich beginne ab Montag eine erneute Maskenverteilaktion, kündigte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat am Donnerstag an. Ausgegeben würden OP-Masken und FFP2-Masken. Beginnend in Frankfurt sollen mobile Teams unterwegs sein, um die Masken zu verteilen.

          Anfangs gebe es auch die FFP2-Masken kostenlos. Später sollen sie zum Selbstkostenpreis ausgegeben werden, auch in den Vertriebsstellen im RMV-Gebiet. Der Verbund habe dazu Hunderttausende Masken bestellt. Oberstes Ziel sei, dass die Fahrgäste sicher mit Bussen und Bahnen unterwegs sein könnten, sagte Ringat.

          Die verschärfte Maskenpflicht gilt ab Samstag, sie werde auch entsprechend kontrolliert. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Gottesdiensten müssen dann medizinische Masken wie FFP2-Masken oder OP-Masken getragen werden. Ein Tuch, Schal oder eine Stoffmaske reichen nicht mehr aus. Arbeitgeber müssen zudem das Arbeiten zu Hause ermöglichen, wo immer das möglich ist. Deshalb sei mit weniger Fahrgästen zu rechnen. Derzeit liege die Auslastung bei 40 Prozent.

          Der RMV-Chef kündigte an, trotz gesunkener Einnahmen infolge der Pandemie an Vorhaben wie etwa einer Neuauflage der RMV-App und weiteren Tests mit autonomen Fahrzeugen festhalten zu wollen. Ebenso sollen Infrastrukturprojekte weiter vorangetrieben werden. Noch in diesem Jahr will der RMV Machbarkeitsstudien für Regionaltangenten Ost und Süd in Auftrag geben, die Teil eines Schienenrings rund um Frankfurt werden sollen.

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