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Corona-Folgen für Frankfurt : Bestenfalls ein 700-Millionen-Minus

  • -Aktualisiert am

Fingerzeig: Wie hoch die Gewerbesteuerausfälle in Frankfurt auch ausfallen werden, sehr deutlich in jedem Fall, wie Kämmerer Uwe Becker weiß Bild: Wolfgang Eilmes

Die Corona-Pandemie trifft den Frankfurter Etat hart. Auf der einen Seite brechen die Steuereinnahmen ein, auf der anderen Seite steigen die Kosten, um die Krise abzufedern. Kämmerer Uwe Becker (CDU) hat auch den schlimmsten Fall durchgerechnet.

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          Wie tief wird das Loch sein, das die Corona-Pandemie in den städtischen Haushalt reißt?

          Valide kann ich das erst zum nächsten großen Steuertermin Mitte Mai sagen. Dann haben wir alle Daten für das zweite Quartal. Bis Anfang April hatten die Unternehmen ihre Gewerbesteuerzahlungen schon um 70 Millionen Euro gesenkt. Seitdem gehen tagtäglich neue Meldungen ein. Außerdem gibt es viele Wünsche nach Stundung der Steuer.

          Die Gewerbesteuer ist die wichtigste Einnahmequelle der Stadt.

          Genau. Weil sie außerdem an den Gewinn der Unternehmen gekoppelt ist, schauen wir da immer sofort ganz genau hin. Im Vergleich zum selben Zeitpunkt des Vorjahres hat Frankfurt rund 100 Millionen Euro weniger eingenommen.

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