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Kritik an Pandemie-Maßnahmen : Wenige Teilnehmer bei Corona-Demonstration in Frankfurt

  • Aktualisiert am

Bereits im Dezember hatte es Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen in Frankfurt gegeben. (Archivbild) Bild: Finn Winkler

Die Organisatoren hatten mit mehr Unterstützung gerechnet: Bei einer Demonstration gegen die Corona-Politik kamen nur etwa 100 Menschen in Frankfurt zusammen. Mehr Arbeit bereitete der Polizei ein Autocorso.

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          Weitgehend schweigend sind am Sonntag etwa 100 Personen durch die Frankfurter Innenstadt gezogen, um gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und vermeintliche Menschenrechtsverletzungen zu demonstrieren. Angemeldet hatten die Organisatoren eine Veranstaltung mit bis zu 2500 Teilnehmern. Nach Polizeiangaben verlief die Demonstration, deren Route am nördlichen und südlichen Mainufer entlang führte und mit einer Kundgebung an der Weseler Werft endete, ohne Zwischenfälle.

          Etwas mehr Arbeit hatte die Polizei hingegen mit dem Autocorso, zu dem sich weitere Kritiker der Corona-Politik am Sonntag formiert hatten und in ihren Fahrzeugen durch Ginnheim und Dornbusch fuhr. Auf Höhe des Markuskrankenhauses versuchte einer Gruppe von etwa  Radfahrern, das Dutzend Fahrzeuge aufzuhalten. Die Polizei kam mit etlichen Streifenwagen hinzu, nach einigen Diskussionen konnte die als Demonstration offiziell angemeldete Autokolonne weiterfahren.

          Eine weitere Kundgebung hatten am Sonntag  Anhänger der türkischen Regierung angemeldet, sie kamen an der Alten Oper zusammen. Vorübergehend formierte sich an der Hauptwache eine spontane Gegendemonstration, es soll zu Diskussionen und wohl auch etwas Gerangel mit Polizisten gekommen sein.

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