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Vor „Querdenker“-Demonstration : „Die Bewegung wird immer aggressiver“

Quertreiber: Vertreter und Unterstützer der Querdenken-Initiative haben schon im September im Grüneburgpark demonstriert. Bild: Maximilian von Lachner

Am Samstag wollen Querdenker in Frankfurt protestieren. Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, warnt, dass die Bewegung sich weiter radikalisiert.

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          Seit Monaten protestiert die von dem Unternehmer Michael Ballweg ins Leben gerufene Querdenken-Initiative gegen die Corona-Maßnahmen. In Leipzig war am Wochenende eine Demonstration mit mehr als 20.000 Teilnehmern eskaliert. In Frankfurt will die Initiative nun ebenfalls durch die Innenstadt ziehen. Angemeldet sind ein Protestzug mit 500 Teilnehmern sowie eine Abschlusskundgebung mit 2000 Teilnehmern. Polizeipräsident Gerhard Bereswill kündigte einen harten Kurs gegen Teilnehmer an, die gegen die Bestimmungen verstoßen: „Es gelten Abstandsregeln sowie die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung. Bei deren Nichtbefolgung werden wir daher konsequent handeln.“ Im Interview spricht Meron Mendel über seine Sicht auf die Bewegung.

          Alexander Jürgs

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Herr Mendel, am Samstag will die Querdenker-Bewegung mit einem Protestzug durch die Frankfurter Innenstadt marschieren. Warum bereitet Ihnen das Sorgen?

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