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Cocktails für den Sommer : Zeitlose Erfrischung vom Main

GREEN BEAST: Eine zwei Zentimeter dicke Gurkenscheibe in Stücke schneiden und in einem Shaker zerstoßen. Mit Eis auffüllen, 3 cl Absinth, 2 cl Limettensaft, 1 cl Zuckersirup, alles kräftig shaken, durch ein Teesieb in ein mit Eis gefülltes Absinth- oder Weinglas abseihen, mit dünnen Gurkenscheiben dekorieren, gekühltes stilles Wasser dazu servieren. Bild: Wonge Bergmann

Auch dieser Sommer ist wieder heiß und sonnig. Ohne Kaltgetränk sind die Tage kaum zu überstehen – und die lauen Abende schon gar nicht. Die Frankfurter Barkeeperin Diana Haider präsentiert aus gegebenem Anlass noch einmal drei animierende Drinks zur Abkühlung.

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          Im Sommer trinkt der Frankfurter – natürlich: Ebbelwei. Meistens sauergespritzt, manchmal pur, möglichst nicht süßgespritzt. Klingt vernünftig, stimmt aber nicht. Denn der Apfelwein gilt in der Mainmetropole zwar als eine Art Nationalgetränk, die Alleinherrschaft über Gaumen und Kehlen hat der Traditionstrunk aber längst verloren. Wenn er sie denn überhaupt je gehabt hat. Denn es hat ja auch schon immer Frankfurter gegeben, die lieber süffig als sauer trinken und sich deshalb an Römer Pils, Binding Export, Henninger und inzwischen auch andere Biere unterschiedlichster Sorten und Marken halten. Ja, und dann ist da noch die stetig steigende Zahl der Eingeplackten, die sich an noch ganz anderen Tropfen erfrischt.

          Peter Badenhop
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Gin Tonic zum Beispiel. Oder Aperol Spritz. Ohne diese beiden trendigen Drinks geht schon seit einigen Jahren gar nichts mehr. Auch nicht in Frankfurt. Ein halbes Dutzend Wacholderschnäpse und ein paar Tonic Water hat inzwischen jeder bessere Kiosk im Angebot. Und den im Weinglas auf Eis mit einem Orangenschnitz servierten roten Schaumwein-Aperitif aus Italien gibt es sowieso überall. Es soll zwar auch in Frankfurt den einen oder anderen Barkeeper geben, der sich aus Prinzip weigert, diese Mischung aus Bitter­likör, Prosecco und Mineralwasser für zehn Euro je Glas unter die Leute zu bringen – aber im Grunde kommt kein einigermaßen kühl rechnender Gastronom am Spritz-Trend vorbei.

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