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CDU-Kandidaten für Bundestag : Dreikampf und Solokür

Treten wieder an: Matthias Zimmer und Bettina Wiesmann. Rechts der CDU-Kreisvorsitzende Jan Schneider. (Hier warten sie im Frankfurter Römer auf die Ergebnisse zur Bundestagswahl 2017) Bild: Wolfgang Eilmes

Die CDU in Frankfurt wählt am Wochenende ihre beiden Bundestagskandidaten. In einem der beiden Wahlkreise könnte es richtig spannend werden – gerade vor dem Hintergrund einer Richtungsdiskussion in der Partei.

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          Wenn die Delegierten am Samstag die beiden Kandidaten für die Bundestagswahl am 26. September küren, wird es spannend – zumindest in einem der beiden Wahlkreise. Den Nordwesten Frankfurts, den Wahlkreis 182, vertritt seit 2009 der 59 Jahre alte Matthias Zimmer. Dieses Mal bekommt er es mit voraussichtlich zwei Gegenkandidaten zu tun, Axel Kaufmann und Martin Heipertz.

          Martin Benninghoff

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Natürlich geht es um die drängenden Debatten der Stadt: Einbruch der Gewerbesteuer in Corona-Zeiten, gefährdete Arbeitsplätze am Flughafen, die Sanierung der Paulskirche. Der Kampf um die Nominierung ist aber mehr als das. Es geht auch um eine Standortbestimmung innerhalb der CDU, die nach der Wahl Armin Laschets zum Bundesvorsitzenden weiter auf Sinnsuche ist und sich für die Zeit nach Angela Merkels Abgang aus dem Kanzleramt rüstet. Längst steht dabei nicht nur die Frage im Raum, wie links oder rechts die Partei sein will, sondern auch, wie es um die innerparteiliche Willensbildung bestellt ist. Und wie inhaltlich vielfältig sich die letzte verbliebene Volkspartei aufstellt.

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