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CDU-Ehemalige aus Frankfurt : Ein Votum für Friedrich Merz

Weiß, wer Parteichef werden sollte: Petra Roth spricht sich in einem Brief an die hessischen Delegierten für Merz als Parteivorsitzenden aus. Bild: dpa

In der Frage, wer neuer Vorsitzender der CDU im Bund wird, haben sich zwei ehemalige politische Instanzen aus Frankfurt zu Wort gemeldet. Petra Roth etwa hat ihre Wahl getroffen. Sie spricht sich für Friedrich Merz aus.

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          Länger nichts mehr gehört von Petra Roth und vor allem schon lange nichts Politisches mehr gehört von der ehemaligen Oberbürgermeisterin. Aber wer einmal ein politischer Mensch ist, der bleibt es auch. Und so hat sich Roth jetzt in einem Brief an die hessischen Delegierten des bevorstehenden CDU-Bundesparteitags für Friedrich Merz als Parteivorsitzenden ausgesprochen. Das Schreiben hat sie nicht allein verfasst, sondern mit einem anderen Ehemaligen, dem früheren Ministerpräsidenten Roland Koch, ebenfalls CDU-Mitglied.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Friedrich Merz ein durchdachtes und ausformuliertes Zukunftskonzept wählen und zugleich mit ihm mehr Wahlkreise als mit jedem anderen Vorsitzenden gewonnen werden können“, schreiben die beiden. Merz habe in den vergangenen sechs Monaten nahezu alle Umfragen gewonnen, er sei auch der richtige Kanzler, selbst wenn es zu einer schwarz-grünen Koalition komme: „Sein unbestrittener wirtschaftlicher Sachverstand kann den Weg zu einer den Planeten schonenden Marktwirtschaft ebnen.“ Roth und Koch sagen voraus, ein Parteivorsitzender namens Merz „wird spontan bleiben, manchen Journalisten zur Schnappatmung bringen und auch der eigenen Partei nichts schenken“. Er werde aber viele ansprechen; die Sympathie der neuen Länder habe er längst, die der jungen CDU-Mitglieder auch.

          Vier Seiten lang erläutern das frühere Stadtoberhaupt und der einstige Landeschef, warum Merz der Beste für den Parteivorsitz ist. Und versprechen, sie würden natürlich für jeden kämpfen, der schließlich die CDU führe. Klingt fast so, als werde man von dem neuen Duo künftig noch öfter hören.

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