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Überstellung nach Deutschland : Sieben Festnahmen am Frankfurter Flughafen

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Nach Deutschland ausgeliefert: Fünf Personen wurden von der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen festgenommen. (Symbolbild) Bild: Helmut Fricke

Die Bundespolizei hat an einem Tag gleich mehrere Haftbefehle am Frankfurter Flughafen ausgesprochen. Insgesamt sieben Personen wird vorgeworfen, gegen geltendes Recht verstoßen zu haben.

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          Gleich siebenmal an einem Tag haben am Frankfurter Flughafen die Handschellen geklickt. Aufgrund europäischer Haftbefehle wurden am Mittwoch fünf Personen nach Deutschland ausgeliefert, wie die Bundespolizei am Donnerstag berichtete. Außerdem vollstreckte die Bundespolizei noch zwei weitere Haftbefehle.

          Verhaftet wurden: Ein 26 Jahre alter in Österreich gefasster Albaner, dem Wohnungseinbruchdiebstahl vorgeworfen wird. Ein 36 Jahre alter Landsmann muss sich wegen Kokainhandels verantworten, er wurde aus Großbritannien nach Deutschland überstellt. Gegen einen 52 Jahre alten Türken ermitteln die Justizbehörden wegen Steuerhinterziehung, geschnappt wurde er in Bulgarien.

          Aus Bukarest traf ein 35 Jahre alter Rumäne ein, dem Anbau und Handel mit Marihuana vorgeworfen wird. Wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs ermittelt die Justiz gegen einen 27 Jahre alten Letten, der aus Riga nach Frankfurt ausgeliefert wurde. Alle Fünf wurden dem Haftrichter vorgeführt.

          Darüber hinaus vollstreckte die Bundespolizei noch zwei weitere Haftbefehle: Ein 49 Jahre alter türkischer Staatsangehöriger muss nach seiner Ankunft aus Ankara wegen Leistungserschleichung und Diebstahls hinter Gitter. Ein 44 Jahre alter Syrer muss nach der Landung aus Madrid noch eine Restfreiheitsstrafe wegen Drogenhandels absitzen. Die Bundespolizei brachte sie in die Justizvollzugsanstalt.

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