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Bürgermeister in Frankfurt : „Roths Nachfolge erst nach Wahl 2011 klären“

  • Aktualisiert am

Über Petra Roths Nachfolge an der Spitze Frankfurts wird erst später entschieden. Bild: DPA

Der Frankfurter CDU-Vorsitzende Boris Rhein hat sich gegen eine frühe Festlegung auf einen Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl 2013 ausgesprochen. Das gebiete vor allem der Respekt vor der Amtsinhaberin.

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          Der Frankfurter CDU-Vorsitzende Boris Rhein hat sich gegen eine frühe Festlegung auf einen Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl 2013 ausgesprochen. „Wir müssen erst für die Kommunalwahl 2011 arbeiten und das Ergebnis abwarten“, sagte er auf Anfrage. Danach könne sich die Partei Gedanken machen um die Nachfolge von Oberbürgermeisterin Petra Roth. Das gebiete vor allem der Respekt vor der Amtsinhaberin, die sich erst etwa in der Hälfte ihrer sechsjährigen Amtszeit befinde. Auch sprächen strategische Überlegungen gegen eine vorzeitige Festlegung. Denn ein sehr früh bestimmter CDU-Kandidat müsste mehr als zwei Jahre mit dem Etikett „Bewerber“ durch Frankfurt laufen. Am vergangenen Wochenende hatte der Mainzer Politologe Jürgen Falter der Frankfurter CDU empfohlen, sich vor der Kommunalwahl 2011 auf einen Nachfolger für Roth festzulegen. Er sagte: „Vor einer Wahl muss man Diadochenkämpfe unbedingt verhindern.“

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