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Frankfurter Zoo : Brillenbären-Nachwuchs zeigt sich erstmals Besuchern

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Manu und Suyana, die beiden zweimonatigen Brillenbären, machen ihre ersten Schritte im Außengehege der Frankfurter Bärenanlage. Bild: Helmut Fricke

Zwei junge Brillenbären im Frankfurter Zoo haben sich erstmals in die Außenanlage getraut. In freier Wildbahn leben Brillenbären in den hohen Anden in Südamerika. Sie gelten als gefährdet.

          Sie sind noch vorsichtig: Zwei junge Brillenbären im Frankfurter Zoo haben sich erstmals Besuchern gezeigt. Gut drei Monate nach ihrer Geburt wagten Manu und seine Schwester Suyana ihre ersten Schritte in der Freianlage des Geheges. „Seit zwei Wochen merkt man, dass die Jungtiere aktiver sind und raus wollen. Jetzt haben sie die Möglichkeit, aber sie trauen sich noch nicht so richtig“, erklärte Zoodirektor Miguel Casares.

          Dieses Verhalten sei normal, da die Außenanlage für die beiden noch vollkommen ungewohnt sei. „Sie werden in den nächsten Tagen immer kurz raus und wieder rein gehen, bis sie irgendwann ganz draußen bleiben“, sagte Casares.

          Als gefährdet eingestuft

          Die 15 Jahre alte Brillenbärin Cashu hatte am 14. Januar im Zoo Manu und Suyana zur Welt gebracht. Anfang April hatte der Nachwuchs erstmals die Wurfbox verlassen und sich seitdem frei in der Innenanlage des Geheges bewegt. Für Cashu sind die beiden Jungtiere der dritte Wurf.

          Beäugt: Begleitet von seiner Mama wagt sich ein junger Brillenbär in die Augenanlage

          Brillenbären-Jungen sind nach der Geburt zunächst blind; erst nach etwa vier Wochen öffnen sie die Augen, bevor sie nach ungefähr zwölf Wochen zum ersten Mal ihre schützende Höhle verlassen. In freier Wildbahn leben Brillenbären in den hohen Anden in Südamerika. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat sie auf der „Roten Liste bedrohter Tiere“ als gefährdet eingestuft.

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