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Vorsätzlich Feuer gelegt : Brandanschlag auf Frankfurter Agentur für Arbeit

  • Aktualisiert am

Nach dem Brand am Jobcenter fahndet die Polizei nach den Tätern. Bild: dpa

Am Gebäude der zentralen Arbeitsagentur in Frankfurt haben Unbekannte offenbar vorsätzlich Feuer gelegt und Brandsätze durch Fenster geworfen. Die Polizei fahndete mit einem Hubschrauber nach den Tätern.

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          Unbekannte haben am Montagabend am Gebäude des Jobcenter in der Frankfurter Innenstadt einen Brandanschlag verübt. Wie die Polizei mitteilte, wurde das Feuer gegen 21 Uhr vorsätzlich gelegt. Es sei durch Brandsätze ausgelöst worden, die nach ersten Erkenntnissen durch eines der Fenster in das Gebäude geworfen worden waren. Das Feuer konnte relativ schnell gelöscht werden, sodass sich die Flammen in dem Gebäude nicht weiter ausbreiteten. Das Feuer setzte jedoch  abgestellten Müll an der Außenfassade in Brand. Verletzt wurde niemand.

          Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde. Von dem Brandstifter fehlte zunächst jede Spur. Der mutmaßliche Täter ist männlich, hat ein mitteleuropäisches Erscheinungsbild. Er ist etwa 50 Jahre alt, 1,85 Meter bis 1,85 Meter groß, bärtig, mit kräftiger, muskulöser Statur. Laut einer Polizeimeldung soll er akzentfrei Deutsch sprechen und zum Tatzeitpunkt eine schwarze Wollmütze, ein schwarzes Oberteil und schwarze lange Cargohosen getragen haben, sowie einen auffälligen schwarzen Rucksack. Angaben zur genauen Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Die Polizei sicherte zahlreiche Spuren, die nun ausgewertet werden.

          Schon in der Vergangenheit wurden Filialen der Arbeitsagentur in Frankfurt aufgesucht, um Sachbeschädigungen zu begehen. So etwa an dem Jobcenter in Bockenheim. Damals hatte der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

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