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„Die Höhle der Löwen“ : Start-up Bikuh setzt auf Reklame zwischen den Radspeichen

Zurück aus der „Höhle der Löwen“: Angela Gonzalez und Patrick Klug (ehemals Kolb) vom Frankfurter Start-up Bikuh Bild: Helmut Fricke

Das Start-up Bikuh will Radfahrer zu Werbeträgern machen. In der Fernsehshow „Die Höhle der Löwen“ hoffen die Gründer auf 200.000 Euro. Die Investoren zeigen sich skeptisch - machten aber einen Vorschlag.

          3 Min.

          Auf einer Geschäftsreise in Australien kam Angela Gonzalez die entscheidende Idee. Ihr fielen Radfahrer mit Anhängern auf, die Werbung hinter sich herzogen – und dachte sich, dass man diese Art der Werbung doch sicher verbessern könnte. Zurück in Deutschland, erzählte sie auf einer Autofahrt ihrem Mitfahrer Patrick Klug davon – der war begeistert. So begeistert, dass er seine Anstellung im Vertrieb kündigte und mit ihr das Start-up Bikuh gründete.

          Falk Heunemann
          (fahe.), Rhein-Main-Zeitung

          Nun wurden die beiden mit ihrer Idee, den Platz zwischen Fahrradspeichen für Werbung zu nutzen und die Radfahrer dafür zu bezahlen, in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ eingeladen. Dort konnten schon hessische Unternehmen wie die Pizzateigbäcker Lizza, die Konto-App Finanzguru und der Handyclip Flapgrip lukrative Deals mit „Löwen“ wie Milliardär Carsten Maschmeyer oder Ex-Formel-Eins-Weltmeister Nico Rosberg abschließen. Am Montagabend bekommen Gonzalez und Klug mit Bikuh ihre Chance. Ihr Beteiligungsangebot an die „Löwen“: 200.000 Euro für 20 Prozent ihrer Firma. Von der Teilnahme an der Show, die auch vergangene Woche wieder von mehr als zwei Millionen Zuschauern gesehen wurde, versprechen sich Gonzalez und Klug überregionale Bekanntheit. „Ein spannendes Thema“, bescheinigte ihnen der potentielle Investor und Grabbelkisten-König Ralf Dümmel gleich zur Begrüßung in der Sendung.

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