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Betrug : Student erschleicht sich 15.000 Euro Bafög

  • Aktualisiert am

Berufsausbildungsförderung: Ein Student hat im Antrag Fakten verschwiegen und sich 15.000 Euro zu Unrecht beschafft. Bild: dpa

An zwei Hochschulen einschreiben, Bafög-Antrag einreichen und doppelt abkassieren: Ein 30 Jahre alter Soziologie-Student ist dafür am Dienstag zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

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          Weil er sich gleich vier Mal hintereinander mit falschen Angaben staatliche Förderung erschlichen hat, ist ein 30 Jahre alter Soziologie-Student am Dienstag zu einem Jahr und vier Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Frankfurter Amtsgericht verhängte darüber hinaus 100 gemeinnützige Arbeitsstunden.

          Der Angeklagte hatte hintereinander in Darmstadt und Frankfurt Studiengänge belegt, bei den Bafög-Anträgen aber die jeweils andere Hochschule unterschlagen. Dadurch erhielt er rund 15.000 Euro Fördermittel zu Unrecht ausgezahlt.

          Gericht: Es war kein Versehen

          Vor Gericht sprach der Student von einem Versehen. Gleichzeitig musste er jedoch eine Vorstrafe wegen Betruges einräumen. „Bei Ihrer Intelligenz nehmen wir Ihnen die angeblichen Versehen nicht ab“, sagte der Vorsitzende Richter im Urteil. Bewährung gab es für den Angeklagten, „weil er die Möglichkeit erhalten soll, sein Studium abzuschließen“.

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