https://www.faz.net/-gzg-aerak

Beach Club in Frankfurt : Strandparty auf dem Opernplatz

  • -Aktualisiert am

Klingt nach Ferien: Im Beach Club gibt es Live-Musik. Bild: Albermann, Martin

Die „Gibson“-Betreiber haben einen Beach Club mit Blick auf die Skyline eröffnet. Auf Sand und unter Palmen können Gäste Cocktails trinken und Kinder Burgen bauen. Viele der Besucher sind begeistert.

          1 Min.

          Draußen ist das neue Drinnen – das hat Bastian Bernhagen, Betreiber des „Gibson“-Clubs an der Zeil, im vergangenen Jahr schnell erkannt. Deshalb hat sich der Club eine zweite Einnahmequelle erschlossen, auf 3500 Quadratmeter Fläche vor der Alten Oper.

          In der Schlange vor dem „Gibson Beach Club“ müsse man gegen 20 Uhr etwa eine Stunde warten, heißt es am Eingang. Dass Menschen sich trotzdem anstellen, zeigt, wie willkommen ein solches Open-Air-Angebot ist. Auf der mit einem Sichtschutz abgegrenzten Fläche wurde Sand aufgeschüttet. Palmen, Bambus und Holzwege, die über den Sand führen, sollen den Gästen Strandgefühle verschaffen. Einige laufen barfuß über den Sand, zwischendrin sitzen Kinder, die Burgen bauen.

          „Wie Mallorca mitten in Frankfurt“

          Seit Dienstag hat der Beach Club geöffnet. Bernhagen hofft, ihn bis Ende Oktober zu betreiben, wenn das Wetter mitspielt. Unter der Woche ist der Beach Club von 15 bis 18 Uhr frei zugänglich, am Wochenende öffnet er von 12 Uhr an. Dabei hat Bernhagen vor allem Familien im Sinn. Von 18 Uhr an kostet der Eintritt fünf Euro, nach 22 Uhr werden die Gäste am Eingang ausgewählt – damit die Stimmung positiv bleibt, wie Bernhagen sagt.

          Gepolsterte Liegestühle, Sitzlounges und Stehtische sind über die ganze Fläche verteilt, den Mittelpunkt des Strandclubs bildet eine Bar. Die Band „Urban Club Band“ spielt live, man tanzt, trinkt und genießt einen warmen Sommerabend im Freien. Einen „Rückzugs- und Wohlfühlort“ nennt Bernhagen den Beach Club.

          Viele der Besucher äußern sich begeistert; der Sand sei angenehm, der Service gut, der Focaccia-Stand super. Ein 24 Jahre alter Student meint, die Stadt werde durch den Beach Club attraktiver. Dadurch, dass man den Leuten einen Ort zum Feiern biete, werde der Opernplatz nicht so vermüllt.

          „Es ist wie Mallorca mitten in Frankfurt“, sagt eine Frau, die mit ihrer 26 Jahre alten Tochter an einem der überdachten Tische Wein trinkt. Manche finden die elf Euro für Cocktails etwas zu teuer, andere sind die Preise des „Gibson“ schon gewöhnt.

          Eine Freundesgruppe, die ihren Feierabend dort genießt, freut sich, dass Jung und Alt zusammentreffen. Der Lokführerstreik habe sie gezwungen, einen Abend in Frankfurt zu verbringen – hier sei der beste Ort dafür.

          Weitere Themen

          Für Ungeimpfte wird es ungemütlich

          Heute in Rhein-Main : Für Ungeimpfte wird es ungemütlich

          In Hessen gelten strengere Corona-Regeln. Ein Urteil des OLG Frankfurt wird Rechtsgeschichte schreiben. Frankfurt will feste Abstellplätze für E-Scooter. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

          Topmeldungen

          Wieder unterwegs, aber es gibt zu wenig Impfstoff: im „Impfexpress“ in Frankfurt am Main.

          Impfkampagne : Es ist zum Verzweifeln

          Schlange stehen, Engpässe, Impf-Tohuwabohu und nun doch die Impfpflicht. Man möchte laut rufen: Der Staat ist um des Menschen willen da, nicht der Mensch um des Staates willen.
          
              Will eine Impfpflicht einführen: Olaf Scholz kommt zum Bund-Länder-Treffen im Bundeskanzleramt an

          Corona-Politik : SPD und Union gehen getrennte Wege

          Noch regiert die große Koalition. Bei den Verhandlungen über neue Corona-Maßnahmen zeigen beide Partner den Willen zu einer allgemeinen Impfpflicht. Doch es wird auch klar, dass sie sich in Kürze trennen.
          Besonders schwere Fälle können nicht mehr verlegt werden, weil der Transport aufwändig ist.

          Patienten-Transporte : „Die Leute können nicht mehr“

          Erst half Deutschland seinen Nachbarländern – nun ist das Gegenteil der Fall: Corona-Patienten müssen ins Ausland verlegt werden. Nicht nur Bayern will auf internationale Hilfe setzen.
          Beratungszimmer vor dem Sitzungssaal im Bundesverfassungsgericht

          Urteil zur Bundesnotbremse : Karlsruhes Richtschnur für die Corona-Politik

          Erstmals äußert sich das Bundesverfassungsgericht zu den schwersten Grundrechtseingriffen in der Geschichte der Bundesrepublik – und sagt, dass sie alle zulässig waren. Für die Ampel-Parteien kommt der Richterspruch zur rechten Zeit.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.