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Bauprojekt Günthersburghöfe : „Viertel mit Modellcharakter“

Sehen sich als grünes Bauprojekt: die Günthersburghöfe im Nordend Frankfurts Bild: dpa

Mit einer Internetseite und Flugblättern werben die ABG und Instone für die Realisierung der Günthersburghöfe im Nordend Frankfurts. Sie wollen die Diskussion um das umstrittene Baugebiet „versachlichen“.

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          Interviews mit Stadtplanern, Skizzen, Karten und sehr viele Zahlen: Mit der neuen Internetseite „Nordend für alle“ werben die städtische Wohnungsgesellschaft ABG und das Immobilienunternehmen Instone für die Realisierung des umstrittenen Baugebiets Günthersburghöfe im Nordend. „Wir versprechen uns davon einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion“, sagte ABG-Geschäftsführer Frank Junker bei der Vorstellung der Kampagne. Außerdem lassen die beiden Unternehmen an Haushalte im Nordend, in Bornheim und in Seckbach 48.000 Flugblätter verteilen, auf denen das Projekt vorgestellt wird.

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Auf dem bisher unter anderem für Freizeitgärten genutzten Areal zwischen Friedberger Landstraße und Günthersburgpark sollen 1500 Wohnungen entstehen, fast die Hälfte davon im geförderten Wohnungsbau sowie als gemeinschaftliche Wohnprojekte. Hinzu kommen zwei Schulen, drei Kitas, Geschäfte und Arbeitsplätze. Durch eine Verdichtung der Bebauung in sechs Wohnhöfen sollen drei Viertel der bisher nicht versiegelten Fläche unbebaut bleiben. Bürgerinitiativen wenden sich gegen das Projekt, weil sie klimatische Nachteile für die Umgebung befürchten und grüne Rückzugsräume erhalten wollen. Auch die Grünen lehnen das Bauvorhaben inzwischen in der geplanten Form ab und wollen nur die ohnehin schon versiegelten Flächen bebauen.

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