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„Wir schlagen zu Recht Alarm“ : Bald mehr Corona-Patienten als an Weihnachten befürchtet

Strapaziöser Alltag: Im Umgang mit der Pandemie haben die Ärzte und Pfleger des Frankfurter Uniklinikums inzwischen Routine. Bild: Frank Röth

Im Universitätsklinikum Frankfurt nimmt die Zahl der Corona-Patienten wieder zu. Die Leiterin der Infektiologie sagt: „Wir befinden uns in einer kritischen Situation, die wir äußerst ernst nehmen müssen.“

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          Die Aufregung ist längst der Routine gewichen. Von Gelassenheit will Maria Vehreschild, Leiterin der Infektiologie am Frankfurter Uniklinikum, aber nicht reden. Denn der Alltag auf der Corona-Infektionsstation sei noch immer anstrengend; sowohl für die Patienten als auch für die Pfleger und Ärzte.

          Marie Lisa Kehler
          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Wer auf dieser Station liegt, ist schwer krank, muss aber noch nicht intensivmedizinisch betreut werden. Seit mehr als einem Jahr versuchen die Ärzte und Pflegekräfte hier, den Patienten zu helfen. Das gelingt besser als noch zu Beginn der Pandemie, als wenig über das Virus und den Verlauf der Infektion bekannt war. „Klinisch verstehen wir die Krankheit mittlerweile mehr. Wir haben viel dazugelernt. Aber da ist ein Gefühl der Hilflosigkeit, das nicht angenehm ist“, sagt Vehreschild. Dabei sei nicht die Versorgung das Problem, sondern „die Kontrolle der Menge der Patienten. Das ist ein Gefühl des Ausgeliefertseins.“

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