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Juristische Gründe : Bäume für Riederwaldtunnel werden doch noch nicht gerodet

Bis zur Fällung dauert es noch: Baum und Baumbesetzer in einem Waldstück am Teufelsbruch im Osten von Frankfurt Bild: dpa

Die Autobahn GmbH kündigt an, die knapp drei Hektar Wald für den Riederwaldtunnel erst im nächsten Winter zu roden. Das hat juristische Gründe.

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          Noch vor einer Woche hatte die Autobahn GmbH auf Anfrage der F.A.Z. bestätigt, dass eine Fläche von exakt 2,68 Hektar im Fechenheimer Wald in diesem Winter gerodet wird, um die Zufahrt zum Riederwaldtunnel bauen zu können. An diesem Freitag nun kommt die überraschende Mitteilung der für den Autobahnbau zuständigen Gesellschaft, dass diese Arbeiten um ein Jahr auf die nächste Fällsaison im Winter 2022/2023 verschoben werden. Als Grund werden „noch ausstehende Genehmigungen“ angeführt. Weiter heißt es, dass für die Errichtung des Riederwaldtunnels zwar mit dem bestandskräftigen Planfeststellungsbeschluss Baurecht bestehe. Für die Baumfällungen bedürfe es jedoch noch „weiterer privatrechtlicher und öffentlich-rechtlicher Vereinbarungen“.

          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Hintergrund ist, dass das Stück Wald im Teufelsbruch, das für den Riederwaldtunnel und damit für die geplante Autobahnverbindung zwischen A66 und A661 gerodet werden soll, der Stadt Frankfurt gehört. Der Bund als Bauherr der Autobahn ist also noch nicht Eigentümer.

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