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Ausbau des Mobilfunknetzes : Frankfurt auf dem Weg zur 5G-Stadt

Aufs Dach gestiegen: Vodafones Chef-Netzplaner Guido Weissbrich besichtigt eine Mobilfunkstation in der Nähe der Alten Oper. Bild: Thiemo Heeg

Vodafone plant, Frankfurt in diesen Tagen flächendeckend mit 5G auszustatten. Nur die wenigsten Smartphones sind auf die superschnelle Technik ausgerichtet. Privatleute können aber trotzdem profitieren.

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          Der 5G-Ausbau in Deutschland macht schnelle Fortschritte – und besonders viel tut sich derzeit in Frankfurt. Der Mobilfunker Vodafone aktiviert in diesen Tagen 150 5G-Antennen an gut 50 Standorten. Bald sollen es sogar 100 Standorte in der ganzen Stadt sein. „Frankfurt kann jetzt großflächig 5G“, sagt Vodafones Technikchef Gerhard Mack. Dafür nutzt der Konzern erstmals Frequenzen, die dank ihrer physikalischen Eigenschaften gut für die Versorgung von Großstädten geeignet sind. Das sogenannte Midband im Frequenzbereich um 1,8 Gigahertz schafft zwar kein Gigabit-Tempo für Internetdaten. Dafür reichen die Funkwellen weiter, und sie sind auch in Gebäuden zu empfangen.

          Thiemo Heeg

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Den Startschuss für die superschnelle Datenfunktechnik hatte die Deutsche Telekom vergangenes Jahr kurz vor Weihnachten gegeben. Im Gallusviertel, in der Nähe des Hauptbahnhofs, am Allerheiligentor und in Rödelheim nahm das Bonner Unternehmen damals die ersten 15 Antennen in Betrieb. In einer ersten Ausbaustufe sollten 40 Antennen installiert werden – und bis Ende 2020 das Netz kontinuierlich wachsen. Noch Ende März hatte jedoch der Online-Dienst „Teltarif“ beklagt, Frankfurt biete mit Blick auf 5G einen „Flickenteppich“. Die Versorgungsbereiche seien enttäuschend klein und mit dem Auto selbst im langsamen Stadtverkehr innerhalb von weniger als einer Minute zu durchfahren.

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