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Gegen öffentliche Feiern : Augen des Gesetzes blicken aus der Luft auf Abiturienten

Tabu: Die Polizei will dieses Jahr das beliebte „Abisaufen“ verhindern, ob in Frankfurt oder andernorts Bild: Daniel Vogl

Schüler sollen von öffentlichen Abi-Feiern absehen. Am Donnerstag haben einige Abiturienten in Frankfurt aber diesen Aufruf ignoriert. Die Polizei setzt auch auf Überwachung aus der Luft.

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          Nicht alle Schüler haben sich an den Aufruf gehalten, wegen der Corona-Pandemie auf öffentliche Abiturfeiern zu verzichten. Vor mehreren Gymnasien, zum Beispiel dem Lessing-Gymnasium im Frankfurter Westend, kamen am Donnerstagnachmittag Gruppen von bis zu einigen Dutzend Schülern zusammen, um das Ende der schriftlichen Prüfungen zu feiern. Das Kultusministerium, die Polizei und der Stadtschülerrat hatten appelliert, auf solche Zusammenkünfte wegen der Infektionsgefahr zu verzichten.

          Katharina Iskandar
          Verantwortliche Redakteurin für das Ressort „Rhein-Main“ der Sonntagszeitung.
          Matthias Trautsch
          Koordination Reportage Rhein-Main.

          Im Grüneburgpark, wo sich in den vergangenen Jahren traditionell Hunderte von Schülern zum „Abisaufen“ getroffen haben, blieb es bis zum Abend ruhig. Ein Polizeisprecher sagte, man habe die Situation in diesem Jahr besonders im Blick.

          Die Polizei habe unter anderem eine Drohne eingesetzt, um zu sehen, „ob es zu Versammlungen kommt“. Unterdessen hat die Polizei mitgeteilt, dass die Verbote in Parks generell verschärft wurden. Am Wochenende soll dort stärker kontrolliert werden.

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