https://www.faz.net/-gzg-a7ocb

„Tabu Menstruation“ : Frankfurter Uni-Asta verlangt Gratis-Tampons

  • Aktualisiert am

Kostenfaktor: Für Tampons sind inzwischen statt 19 nur noch sieben Prozent Mehrwertsteuer zu zahlen, gleichwohl verlangt der Frankfurter Uni-Asta Gratisware. Bild: dpa

Menstruieren ist teuer, wie die Studentenvertretung der Goethe-Universität meint. Deshalb richtet sie eine Forderung an das Uni-Präsidium.

          1 Min.

          Der Asta der Uni Frankfurt fordert die Hochschulleitung auf, in allen universitären Einrichtungen unentgeltlich Menstruationsartikel wie Binden oder Tampons zur Verfügung zu stellen. Als Vorbild empfehle sich Schottland: Dort habe das Parlament im November ein Gesetz beschlossen, das die Regierung verpflichte, solche Artikel in allen öffentlichen Einrichtungen bereitzuhalten.

          In Deutschland sei zwar die Mehrwertsteuer für Tampons von 19 auf sieben Prozent gesenkt worden. Danach hätten aber die Hersteller ihre Preise erhöht, weshalb die finanzielle Mehrbelastung durch den Kauf von Menstruationsartikeln bestehen bleibe.

          Nach Ansicht der Asta-Vorsitzenden Kyra Beninga wird das Fehlen unentgeltlicher Angebote von der Gesellschaft als selbstverständlich hingenommen, was ein Zeichen dafür sei, dass das Thema Menstruation immer noch tabuisiert werde.

          Weitere Themen

          Gleich drei gute Nachrichten auf einmal

          Heute in Rhein-Main : Gleich drei gute Nachrichten auf einmal

          Die hessische Landesregierung will mit einem Vier-Stufen-Plan schrittweise die Beschränkungen lockern. Im Römer hat sich die Koalition auf einen Haushalt geeinigt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

          Topmeldungen

          Mitglieder des rheinland-pfälzischen Hotel- und Gaststättenverbandes demonstrieren auf dem Hauptmarkt in Trier für die Öffnung der Betriebe des Gastgewerbes.

          Hoffnung auf Lockerungen : Mehr Teststrategie, weniger Blindflug

          Gastronomie und Handel hoffen verzweifelt auf Lockerungen. Doch Kanzlerin Merkel bremst die Erwartungen an Selbsttests, während CSU-Chef Söder vor „Öffnungshektik“ warnt. Kommunen und Apotheken fordern ein detailliertes Schnelltestkonzept.
          Maybrit Illner hat in ihrer Sendung am 25.02.2021 mit ihren Gästen über die Frage „Lockern, aber sicher - geht das?“ diskutiert.

          TV-Kritk: „Maybrit Illner“ : „Wir können einfach nicht mehr“

          Auch wenn Deutschland gerade vor der dritten Corona-Welle steht, reden alle über Wege aus dem Lockdown. Ob „sichere“ Lockerungen möglich sind, wollte Maybrit Illner mit Ihren Gästen diskutieren. Dabei wurde eine andere Frage zum unvorhergesehen Hauptthema.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.