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Architekt Stefan Forster : „Wir sind geschlagen von der Eventisierung der Stadt“

Remmidemmi vor städtischer Kulisse: Beim Ironman liegt das Ziel auf dem Römerberg. Bild: Bergmann, Wonge

Der Architekt Stefan Forster findet die Stimmung in Frankfurt nervös und aggressiv. Er will die Lebensqualität drastisch verbessern. Dazu gehören für ihn weniger Autos und weniger Kommerz im öffentlichen Raum.

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          Der großstädtische Wohnungsbau ist seine Spezialität. Vor 31 Jahren hat Stefan Forster sein Architekturbüro gegründet und seither mit mehr als 30 Bauten das Stadtbild geprägt. Er hat seinen Stil gefunden, für Kenner sind seine Bauten unverwechselbar. Klinkersockel und lange Balkone mit abgerundeten Ecken sind seine Markenzeichen. Bekannte Projekte seines Büros sind neben zahlreichen Wohnhäusern in unterschiedlichen Stadtteilen auch die Umwandlung des Philosophicums in Bockenheim und die Ergänzung der Platensiedlung in Ginnheim. Persönlich ist Forster ein echtes Unikat: Seine starke Meinung vertritt er impulsiv und mit Selbstironie. Seine Lieblingsorte liegen nicht in Frankfurt, sondern südlich der Alpen.

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Auf einer Skala von 1 (miserabel) bis 10 (hervorragend): Wie gut gefällt Ihnen die Stadt?

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