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Aktienbetrug in E-Mails : Alarm bei „Alarm“

  • -Aktualisiert am

In den E-Mails wird mit irreführenden Behauptungen für den Kauf bestimmter Aktien geworben. (Symbolbild) Bild: dpa

E-Mails mit falschen Finanzinformationen sollen leichtgläubige Anleger zum Kauf bestimmter Aktien bewegen. Der Frankfurter Wirtschaftsinformatiker Michael Siering will mit Hilfe von künstlicher Intelligenz dagegen vorgehen.

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          Sie sind reißerisch, euphorisch und versprechen schnellen Reichtum: Immer wieder landen Nachrichten mit falschen Finanzinformationen in E-Mail-Postfächern. Sie sollen leichtgläubige Anleger dazu verleiten, Aktien bestimmter Unternehmen zu kaufen. Der Frankfurter Wirtschaftsinformatiker Michael Siering will zusammen mit Kollegen aus Göttingen und Ljubljana diese Art von unlauterer Werbung bekämpfen. Mit einem Computermodell, das Falschinformationen in Aktienempfehlungen zuverlässig erkennen soll.

          Falschnachrichten in E-Mails oder Newslettern sind oft ein Anzeichen von illegalen „pump and dump”-Geschäften. Bei diesen kauft ein Manipulator Aktien eines kleinen Unternehmens mit einem geringen Angebot an Wertpapieren. Dann wirbt er mit irreführenden Behauptungen für den Kauf der Aktien. Fallen genügend Menschen auf diesen Trick herein, steigt der Kurs, und der Betrüger verkauft seine Aktien mit einem satten Gewinn. Der Aktienkurs des Unternehmens bricht daraufhin oft ein, und die meisten Anleger machen hohe Verluste.

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