https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/abschluss-in-frankfurt-der-kirchentag-der-erschwernisse-17344026.html

Abschluss in Frankfurt : Der Kirchentag der Erschwernisse

  • -Aktualisiert am

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Abschluss des 3. Ökumenischen Kirchentages in Frankfurt Bild: dpa

Mit einem Abschlussgottesdienst unter regnerischem Himmel endet der Ökumenische Kirchentag in Frankfurt, der pandemiebedingt digital stattfinden musste. Bundespräsident Steinmeier wirbt für den gemeinsamen Kampf gegen Hass und Polarisierungen.

          3 Min.

          Der Himmel ist offen und weit“: Fast hätte dieses Kirchentagslied, das am Sonntag an der Weseler Werft am Frankfurter Mainufer gespielt wurde, das Zeug zur inoffiziellen Hymne an diesem teils verregneten Wochenende gehabt. Mit einem großen Gottesdienst unter freiem Himmel hat der nach Berlin 2003 und München 2010 erst dritte Ökumenische Kirchentag (ÖKT) in Frankfurt am Sonntagvormittag seinen Abschluss gefunden.

          Kurz vor Beginn des Gottesdienstes, als wieder einmal dunkle Wolken aufzogen, verteilten die Kirchentagshelfer Regenponchos aus Plastik. Viele Zuschauer – nur 400 waren pandemiebedingt zugelassen – klappten ihre Regenschirme auf, einige wenige drückten sich unter das kleine Vordach des Tonmischers. Hartgesottene Gläubige trotzten dem Regen und klatschten mit. Mitsingen durften sie wegen der Corona-Auflagen nicht. Nur die Geistlichen, die durch den Gottesdienst führen sollten, Limburgs Bischof Georg Bätzing, Volker Jung, der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, und der griechisch-orthodoxe Erzpriester Radu Constantin Miron, blieben unter dem Bühnendach trocken.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Stille Kündigung : Flachliegende aller Welt, vereinigt euch!

          Wozu die ganze Mühe, wenn die Zukunft so ungewiss ist? Seit der Pandemie wird in Ländern wie China, Amerika und zunehmend auch Deutschland ein Zweifel an der bisherigen Arbeitskultur laut.
          Wie lange drehen sich die Baukräne – wie hier in Hamburg – noch? Die Rahmenbedingungen sind extrem schwierig, die Regierung ist ratlos.

          Baupolitik der Regierung : Dieses Haus braucht niemand

          Erst hatte sie keine Kompetenzen – dann kam auch noch Pech dazu: Bauministerin Klara Geywitz will für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen. Ihre Bemühungen wirken zunehmend verzweifelt.