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Ironman-Jubiläum in Frankfurt : Die große Quälerei

Auf ihren Rennrädern müssen die Teilnehmer 185 Kilometer zurücklegen. (Bild von 2021) Bild: Nerea Lakuntza

Seit 20 Jahren wird der Ironman in der Mainmetropole ausgetragen. Viele Deutsche standen seitdem auf dem Siegertreppchen – und ein Franzose hat in jedem einzelnen Jahr teilgenommen. Am Sonntag ist es wieder so weit.

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          Kurt Denk hat es nicht vergessen. „Ironman in Frankfurt – das ist wie Hannibal über die Alpen“, sagte er damals der F.A.Z., als es losging mit dem Ausdauerspektakel am Main. Ein Langstreckentriathlon mitten in einer Großstadt? Das hatte es in dieser Form noch nicht gegeben. Und Denk, der ehemalige Drucker und Reiseveranstalter, ging volles Risiko, als er im Zusammenspiel mit Politik, Stadt und Wirtschaft das Abenteuer Ironman begann. Zwanzig Jahre ist das nun schon her.

          Ralf Weitbrecht
          Sportredakteur.

          Die Teilnehmerfelder sind seitdem größer geworden, die Startgelder höher. Gründer Denk, mittlerweile 73 Jahre alt, bedauert dies, denn sein Herz hat damals wie heute vor allem für die Athleten geschlagen. Für die Jedermänner und Jederfrauen, für die Nobodys dieses Sports, die die eigentlichen Helden des Ironmans sind. Denks Plan war stets, die Besten der Besten als Galionsfiguren nach Frankfurt zu holen. Heute also die Jan Frodenos, Patrick Langes und Sebastian Kienles.

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