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Auf dem Weg zur Smart-City : Kleine Wächter an jeder Laterne

  • -Aktualisiert am

Im Teich auf dem Mainova Campus sind Sensoren, die den Wasserstand messen. Bild: Maximilian von Lachner

Sensoren liefern die Daten für viele Smart-City-Anwendungen. Eine kluge Stadt könnte nicht nur das Leben für viele Bürger vereinfachen. Auch beispielsweise für Frankfurt selbst gäbe es Möglichkeiten Kosten und Mühen zu sparen.

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          Daten, Daten, Daten. Informationen über Licht und Dunkelheit, Staus, Wasserpegel, Mülleimerfüllungen, Passantenfrequenzen, Luftqualität und vieles mehr gelten als Basis einer Smart City, einer Stadt also, in der digitale Anwendungen das Leben angenehmer machen und gleichzeitig die vorhandenen Ressourcen effizienter genutzt werden. Während die einen also an Apps und Plattformen tüfteln, testen andere Sensoren, mit denen all die Daten eingesammelt werden können. Auch der Frankfurter Energieversorger Mainova experimentiert damit, hat rund um seine Zentrale an der Solmsstraße eine Vielzahl von Messgeräten installiert und führte dieses Testfeld als Teil der Veranstaltungsreihe Impact Week nun Interessierten vor.

          Die Tour führte zu sonst wenig beachteten Orten wie etwa Straßenlaternen. An der ersten sind Sensoren zur Messung der Feinstaubbelastung und der Kohlendioxidmenge in der Luft installiert, an einem anderen Mast hängt hoch oben ein Mikrofon, um den Straßenlärm zu erfassen. Auch an einer Straßenbahnhaltestelle unweit der Unternehmenszentrale hängen kleine Wächter, unter anderem ein Lichtsensor. Er meldet, wenn sich Menschen der Station nähern. Damit ließe sich in Zukunft die Beleuchtung der Haltestelle steuern, um Lichtverschmutzung und Stromverbrauch der Stationen reduzieren. Auch die Stromversorgung des Kassenautomaten kann von ferne überwacht werden. Gäbe es einen Defekt, könnten die Mitarbeiter der Verkehrsgesellschaft VGF schnell kontaktiert werden und für die Reparatur anrücken.

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