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Streit in Darmstadt : Frankfurt will über Radschnellweg entscheiden

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Radfahren in Rhein-Main: Der Bau eines Radschnellwegs zwischen Darmstadt und Frankfurt soll noch in diesem Jahr beginnen. (Symbolbild) Bild: dpa

Mit dem Bau des Expressradwegs zwischen Darmstadt und Frankfurt soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Während der Frankfurter Magistrat Nägel mit Köpfen machen möchte, wird in Darmstadt noch gestritten.

          Die Planung für den ersten hessischen Radschnellweg zwischen Darmstadt und Frankfurt nimmt Tempo auf. Der Frankfurter Magistrat will noch im Februar über eine abgestimmte Vorlage zur Linienführung in der Stadt entscheiden, wie es im Verkehrsdezernat heißt. Die Hessenmetropole ist nach Darstellung der zuständigen gemeinnützigen Regionalpark Südwest GmbH die letzte von sieben Kommunen, die den Verlauf der Route noch festlegen muss. In Dreieich haben die Stadtverordneten der 5,2 Kilometer langen Trasse inzwischen zugestimmt – trotz Kritik aus der CDU.

          Mit dem Bau des Expressradwegs soll noch in diesem Jahr begonnen werden, 2022 soll er fertig sein. Der Direktweg verläuft von Darmstadt über Erzhausen, Egelsbach, Langen, Dreieich und Neu-Isenburg nach Frankfurt. Die Kosten für das Projekt werden auf rund 8,5 Millionen Euro veranschlagt.

          In Darmstadt gibt es Streit über die Trassenführung des nach Möglichkeit vier bis fünf Meter breiten Radwegs. Aus Sicht des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) verläuft diese zu sehr im Westen der Stadt, wie der Darmstädter ADFC-Sprecher Thomas Grän sagt. Der ADFC fühle sich bei der Planung der Trasse ohnehin übergangen.

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          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Die Stadtverordnetenversammlung habe bisher nur die Führung des Expressradwegs nördlich des Stadtteils Arheilgen beschlossen, sagte Stadtsprecher Klaus Honold. Der Verlauf zwischen Arheilgen und dem Stadtkern solle mithilfe einer Machbarkeitsstudie geklärt werden. Dabei würden dann auch die Bürger und Interessensverbände wie der ADFC gehört.

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