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„Charlie Hebdo“ : Frankfurt verbietet Demonstration gegen Mohammed-Karikaturen

Gegen Frankreich: Weltweit wurde in vielen Städten wegen der Mohammed-Karikaturen demonstriert. Bild: AFP

Das Frankfurter Ordnungsamt hat eine Demo gegen Mohammed-Karikaturen und das französische Magazin „Charlie Hebdo“ verboten. Die Veranstalter wollen ihre Anmeldung nicht zurückziehen.

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          Nachdem sich am Dienstag Bürgermeister Uwe Becker (CDU) gegen die Genehmigung einer Demonstration gegen Mohammed-Karikaturen und das französische Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ ausgesprochen hatte, stellt sich nun auch Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) gegen die Veranstaltung. Er habe das Ordnungsamt angewiesen, diese Kundgebung am Samstag zu verbieten.

          Inga Janović

          Wirtschaftsredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Dass ausgerechnet jetzt eine solche Demonstration in unserer liberalen und weltoffenen Stadt stattfinden soll, finde ich unerträglich“, äußerte Frank mit Blick auf die jüngsten islamistischen Anschläge in Frankreich und Österreich. Versammlungsrecht und Meinungsfreiheit seien hohe Güter. „Aber die Verantwortung für den gesellschaftlichen Frieden und den gemeinsamen Wertekanon gebietet es, alles daranzusetzen, eine weitere Zuspitzung nicht zuzulassen.“ Das habe er auch versucht, dem Veranstalter der Demonstration zu erklären, dieser habe seine Anmeldung aber nicht zurückziehen wollen.

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