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Frankfurter Flughafen : Größere Sicherungszonen gegen Wirbelschleppen

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Hammerhart: Seit Sommer 2013 werden in der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens Dachziegel gegen Wirbelschleppen festgeklammert Bild: dpa

Immer wieder sind Hausdächer rund um den Frankfurter Flughafen durch Wirbelschleppen von Jets beschädigt worden. Größere Sicherungszonen sollen nun Abhilfe schaffen.

          Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport muss künftig auf Verlangen von Eigentümern Hausdächer im Kern von Flörsheim sowie in ganz Raunheim gegen Luftverwirbelungen sichern lassen. Die Vorsorgezonen gegen sogenannte Wirbelschleppen wurden vom Land in der Einflugschneise ausgeweitet und seien nun in etwa doppelt so groß wie bislang. Eine entsprechende Planergänzung hat Verkehrsminister Tarek Al-Wazir unterzeichnet, wie das Ministerium am Dienstag mitteilte.

          Der Grünen-Politiker hatte diese Änderung als Reaktion auf einen erneuten Vorfall in Raunheim bereits vor einer Woche angekündigt. In Raunheim waren durch Wirbelschleppen eines landenden Flugzeugs Schäden an Dächern von zwei Reihenhäusern entstanden, die nicht zu den Sicherungszonen gehörten.

          Die Gebiete waren im Mai vergangenen Jahres festgelegt worden. Die bebaute Fläche werde sich durch die Ausweitung etwa verdoppeln, hieß es im Ministerium. Bisher waren laut Fraport bis zu 3000 Dächer betroffen. Das Unternehmen muss dafür nach eigenen Angaben einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag aufwenden.

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