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Frankfurt : Schüsse im Bahnhofsviertel: Keine Spur vom Täter

  • Aktualisiert am

Dienstagnachmittag: Polizisten am Tatort an der Moselstraße in Frankfurt Bild: Fricke, Helmut

Einen Tag nach der Schießerei mit zwei Verletzten im Frankfurter Bahnhofsviertel fehlt vom Täter jede Spur. Ein schwer verletzter Sozialarbeiter ist außer Lebensgefahr, wie es heißt.

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          Nach den Schüssen im Frankfurter Bahnhofsviertel sucht die Polizei weiter nach dem unbekannten Schützen. Der Täter sei weiter auf der Flucht, sagte Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu. Der 36 Jahre alte Sozialarbeiter einer Drogenhilfeeinrichtung, der am Dienstag zufällig von einem Schuss in den Rücken getroffen und schwer verletzt worden war, sei außer Lebensgefahr.

          Er müsse aber nach der Notoperation noch länger im Krankenhaus bleiben. Ein anderer Passant, der vor der Drogenhilfeeinrichtung für Schwerstabhängige an der Moselstraße gewartet hatte, war von einem Streifschuss am Bein leicht verletzt worden.

          Wie oft der Schütze insgesamt geschossen hat und mit welcher Waffe, stand zunächst noch nicht fest. Auslöser der Bluttat soll eine Schlägerei von drei Menschen gewesen sein. Ein Mann, der aus einer Kneipe zu der Gruppe kam, hat dann ersten Ermittlungen zufolge geschossen. Worum es bei dem Streit ging, war noch unklar.

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