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Autobahn im Weg : Verlauf der A5 „nicht gottgegeben“

Umstritten: Die Autobahn 5 durchquert das Untersuchungsgebiet für einen neuen Frankfurter Stadtteil von Norden nach Süden. Die Stadt Frankfurt will prüfen, ob die A 5 in Richtung Westen verlegt werden kann. Bild: dpa

Frankfurt prüft, im Norden der Stadt die Autobahn 5 zu verlegen, um Platz für einen neuen Stadtteil zu schaffen. Die Nachbarstädte sind empört.

          Wer im Frankfurter Stadtteil Praunheim hinter den letzten Häusern am Feldrand steht, der hört das ferne Rauschen der A5. Auf diesen Feldern beidseits der Autobahn soll ein neuer Frankfurter Stadtteil wachsen. Dann würden Wohnhäuser noch näher an die A5 rücken als bisher. Dass es dort nicht unbedingt leiser wird, lässt sich denken. Außerdem wehren sich die Nachbarstädte Steinbach, Oberursel und Eschborn gegen die Frankfurter Pläne, nicht nur östlich, sondern auf eigenem Stadtgebiet auch westlich der Autobahn zu wachsen. Nur auf der Frankfurt zugewandten Seite ist relativ wenig Platz. Die Stadt ist daher auf eine bemerkenswerte Idee gekommen: Die Autobahn könnte nach Westen verlegt werden. Dann wäre auf der Frankfurter Seite mehr Platz für neuen Wohnraum. Und die Steinbacher, Eschborner und Oberurseler blieben unter sich.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Bernhard Biener

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Hochtaunuskreis.

          Urheber dieser Idee ist Martin Hunscher. Er leitet das Stadtplanungsamt in Frankfurt, das sich im Auftrag der Stadtverordneten mit den vorbereitenden Untersuchungen für eine „städtebauliche Entwicklungsmaßnahme“ auf den Äckern im Frankfurter Nordwesten beschäftigt. Hunscher findet seinen Vorschlag nicht unplausibel: Der Verlauf der Autobahntrasse sei nicht „gottgegeben“. Außerdem stehe der Ausbau der A5 von acht auf zehn Spuren ohnehin auf der Agenda. Stattdessen bringt er einen Neubau ins Spiel. „Die Autobahn an dieser Stelle redundant zu bauen ist doch viel eleganter als ein Umbau unter Betrieb mitsamt dem Verkehrschaos“, sagt er.

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