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Terrorismus-Finanzierung : Prozess gegen mutmaßliches Salafisten-Trio

  • Aktualisiert am

Prozessbeginn: Den Angeklagten wird vorgeworfen, Terrorismus finanziert zu haben. Bild: dpa

Drei Männern wird vorgeworfen, salafistische Anschläge auf Polizisten und größere Menschenmengen geplant zu haben. Die finanziellen Mittel dafür kamen aber nicht von den Angeklagten selbst.

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          Weil sie mit Zuwendungen vom Job-Center salafistische Gewaltanschläge geplant haben sollen, müssen sich von Freitag, dem 14. Februar, an drei Männer aus Wiesbaden, Frankfurt und Offenbach vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt den 32 Jahre alten Zwillingsbrüdern sowie dem zehn Jahre jüngeren dritten Angeklagten den Tatbestand der Terrorismus-Finanzierung zur Last.

          Der Anklage zufolge nutzten die Männer einen Betrag von 1600 Euro, der ihnen vom Job-Center für die Bezahlung einer Mietwohnung gezahlt worden war, um die Kaufverhandlungen für eine Waffe zu bestreiten sowie ein Fahrzeug anzumieten. Dabei ging es den Angaben zufolge um Anschläge auf Polizisten und größere Menschenmengen.

          Die Staatsschutzkammer steht vor einem ausgedehnten Prozess mit vorerst 32 Verhandlungstagen bis Anfang August.

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