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Frankfurt-Marathon : Laufen und der Umwelt dienen

  • Aktualisiert am

Massenbewegung: Ende Oktober laufen sie wieder am Main Bild: dpa

Der Frankfurt-Marathon soll Vorbild für einen möglichst umweltschonenden Lauf sein. Für jeden, der ins Ziel kommt, wollen die Veranstalter einen Euro für Olivenbäume in der Toskana spenden. Auch Hauptsponsor Mainova lässt sich etwas einfallen.

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          Die Veranstalter des Frankfurter Marathons planen auch in diesem Jahr zahlreiche Aktionen für einen möglichst umweltschonenden Lauf. Im Vergleich zu anderen internationalen Lauf-Events sei der älteste deutsche Städtemarathon bei den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz führend, teilte der Veranstalter in Frankfurt mit. „Wir leisten hier sicher Pionierarbeit“, sagte ein Sprecher.

          Bei der Großveranstaltung am 27. Oktober können die Teilnehmer und Helfer beispielsweise beliebig viele Freifahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im RMV-Bereich unternehmen. Außerdem wird die Stromversorgung nach Veranstalter-Angaben während des Marathons zu zwei Dritteln aus einem eigenen Sonnenkraftwerk und mehreren Photovoltaik-Anlagen gespeist.

          4500 Olivenbäume in Italien

          Die Veranstalter versprachen, für jeden, der ins Ziel kommt, einen Euro für die Pflanzung von 4500 Olivenbäumen in der Toskana in Italien zu spenden. Die klassische 42,195-Kilometer-Strecke gehen etwa 12 000 Teilnehmer an. Sie bezahlen – wenn sie nicht zum Elitefeld gehören – ein Startgeld zwischen 73 und 109 Euro.

          Bereits 2017 waren 4500 Olivenbäume auf dem Gelände gepflanzt worden. Seit 2005 seien bereits rund 250 000 Euro vom Veranstalter für einen nachhaltigen und umweltbewussten Marathon in Frankfurt investiert worden.

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