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Frankfurt-Marathon : Mehr als 15 000 Läufer erwartet

  • -Aktualisiert am

Flaches Streckenprofil ist gefragt: Nach Angaben der Veranstalter haben sich bereits über 15 000 Läufer zum Frankfurt-Marathon angemeldet. Bild: dpa

Am Sonntag um 10 Uhr beginnt der 35. Frankfurt-Marathon - die Strecke könnte manchem Zuschauer bekannt vorkommen. Doch es werden mehr Polizisten im Einsatz sein als im Vorjahr.

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          Wenn Dieter Bremer recht hat, dann denken in diesen Tagen Tausende Sportler aus Deutschland und dem Ausland sehr oft an die Festhalle. Dort liegt am Sonntag wieder das Ziel des Frankfurt-Marathons, der in diesem Jahr zum 35. Mal ausgetragen wird. „Der Kopf muss schon hundertmal im Ziel gewesen sein, damit es am 30. Oktober auch der Körper sein wird“, sagte Bremer am Dienstag. Bremer, Streckenchef des Marathons, hält diese Form der mentalen Vorbereitung für „ungemein wichtig“, um die Herausforderung eines Marathons zu meistern.

          Wahrscheinlich haben sich Bremer und die anderen Planer in den vergangenen Monaten selbst auch des Öfteren solcher Imaginationstechniken bedient. Schließlich gilt es, Marathonprofis aus Deutschland und der ganzen Welt und den vielen mehr oder minder ambitionierten Breitensportlern einen laut Bremer „perfekt organisierten“ Marathonlauf zu ermöglichen – und den Verkehr im Stadtgebiet nicht allzu sehr einzuschränken.

          Feststände, DJs und Musikgruppen

          Die Veranstalter setzen dabei auf Bewährtes: Der Streckenverlauf ist der gleiche wie in den beiden Vorjahren. Nach dem Start um 10 Uhr neben dem Messeturm laufen die Sportler zunächst einige Kilometer durch die Innenstadt. Dann geht es über die Alte Brücke an das Südufer des Mains und über die Schwanheimer Brücke zurück in den Norden. Auf der Mainzer Landstraße führt die Strecke zurück in die Innenstadt. Dort sind noch einige Runden zu drehen, ehe die Läufer nach 42 absolvierten Kilometern in die Festhalle einbiegen können.

          Das flache Streckenprofil zieht offenbar viele Läufer an: Am Dienstag verzeichneten die Veranstalter schon mehr als 15 500 Anmeldungen und damit ein Plus von 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dass die Rekordzahl aus dem Jahr 2012 von 16 034 Teilnehmern noch übertroffen wird, ist aber unwahrscheinlich. Neben der Strecke sollen viele Feststände, DJs und Musikgruppen die Zuschauer locken, an drei Standorten (Opernplatz, Hauptwache, Festhalle) sind Großbildschirme aufgebaut, die das Rennen zeigen. Verkehrsteilnehmer müssen am Samstag zwischen 7 und 16.30 Uhr mit Einschränkungen im Stadtgebiet rechnen.

          Polizei könne reagieren

          Die Polizei wird zahlreiche Straßen in eine Richtung oder komplett sperren. Sie bittet deshalb Autofahrer, mehr Zeit einzuplanen, und rät ansonsten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren. S- und U-Bahnen werden ohne Einschränkung verkehren, viele Straßenbahn- und Buslinien allerdings umgeleitet oder eingestellt. Der RMV informiert über die Änderungen unter der Telefonnummer 069/24248024 und im Internet.

          Bild: F.A.Z.

          Die womöglich schwierigste Aufgabe stellt sich der Polizei mit der Sicherung der Strecke. Erik Hessenmüller von der Direktion Verkehrssicherheit sagte, es lägen „keine konkreten Erkenntnisse über eine Gefährdung“ vor. Ändere sich die Sicherheitslage, könne man aber sofort reagieren. Es seien auch mehr Polizisten im Einsatz als im vergangenen Jahr. Zahlen wollte Hessenmüller nicht nennen. Er sagte, die Bürger sollten es der Polizei melden, wenn sie Verdächtiges beobachteten.

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