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Rekord bei Gewerbesteuern : Frankfurt macht Etatplus von 159 Millionen Euro

Mehr in der Kasse als erwartet: Uwe Becker, Frankfurter Kirchendezernent und CDU-Vorsitzender. Bild: Röth, Frank

Rekordeinnahmen bei der Gewerbesteuer sei dank: Sie sind der wesentliche Grund, weshalb die Stadt Frankfurt 2014 einen stattlichen Haushaltsüberschuss erzielt hat.

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          Die Stadt Frankfurt verzeichnet für das vergangene Jahr einen Haushaltsüberschuss von knapp 159 Millionen Euro. Das geht aus dem nun vorgelegten Jahresabschluss hervor. Im Etatplan hatte Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) noch mit einem Defizit von 65 Millionen Euro gerechnet.

          Tobias Rösmann

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der Haushalt 2014 ist der erste seit 2008, der nicht mit einem Minus abschließt. Becker sagte, das gute Ergebnis sei die Folge einer soliden Finanzpolitik des schwarz-grünen Magistrats. Die Konsolidierungsschritte zeigten Wirkung.

          Industrieunternehmen zahlen in Frankfurt die meisten Gewerbesteuern.

          Hauptgrund für den Überschuss sind die Rekordeinnahmen aus der Gewerbesteuer, die von den Unternehmen auf den Gewinn gezahlt werden. Sie betrugen 1,73 Milliarden Euro brutto und lagen um 187 Millionen Euro höher als erwartet.

          Auch die Einkommensteuer floss wegen der guten Konjunktur kräftiger. Becker kündigte an, die Koalition werde darüber beraten, ob Investitionsprojekte wie Schulsanierungen wegen der guten Finanzlage vorgezogen werden könnten.

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