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Rechter Verleger : Kubitschek erstattet Anzeige wegen Überfalls in Frankfurt

  • Aktualisiert am

Rechter Aktivist und Verleger: Götz Kubitschek Bild: dpa

Götz Kubitschek soll in Frankfurt Opfer eines Überfalls geworden sein. Der umstrittene Verleger vermutet einen politisch motivierten Angriff. Der Staatsschutz ermittelt.

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          Götz Kubitschek soll in Frankfurt Opfer eines gezielten Angriffs geworden sein. Wie die Polizei Frankfurt gegenüber FAZ.NET bestätigte, stellte der umstrittene Verleger Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Kubitschek soll mit seiner Frau und mehreren Autoren vor einer Pizzeria in Sachsenhausen von drei Männern am vergangenen Samstagabend mit Schlägen und Tritten angegriffen worden sein.

          Im Gespräch mit FAZ.NET schilderte Kubitschek den Überfall. Drei vermummte Männer hätten ihn und seine Frau unvermittelt von hinten attackiert, sagte Kubitschek. Einer der Angreifer habe zudem versucht, ihm seine Aktentasche und seinen Laptop zu entwenden. Ein Mitarbeiter des Verlegers erlitt während des Überfalls eine Platzwunde.

          Wie die Polizei weiter mitteilte, sollen die mutmaßlichen Täter etwa 20 bis 35 Jahre alt sein. Sie hatten sich vor dem Eintreffen der Polizei bereits vom Tatort entfernt. Ein politisch motivierter Angriff werde nicht ausgeschlossen, deswegen ermittele der Staatsschutz, sagte ein Polizeisprecher. „Die wussten sehr genau, wer wir sind,“ sagte Kubitschek. Einer der Angreifer soll während des Überfalls „Kubitschek wir ficken dich!“ gerufen haben. Der Verleger geht von einer kurzfristig organisierten und gezielten Attacke aus dem linksextremen Lager aus. 

          Kubitschek gilt als Vordenker der neuen Rechten, er hatte sich wegen der Buchmesse in Frankfurt aufgehalten.

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