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Automobilmesse in Frankfurt : Breite Unterstützung für die IAA

IAA lässt grüßen: Kann Frankfurt die Automobilmesse halten? Bild: dpa

Frankfurt kämpft um den Erhalt der Automobilmesse IAA. Dafür setzen sich nun auch zwei bekannte Grünen-Politiker ein.

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          Mit Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch unterstützen nun auch zwei bekannte Grünen-Politiker das Konzept, mit dem sich Frankfurt um den Erhalt der Internationalen Automobil-Ausstellung bewerben will. Partsch lobte das Vorhaben des Frankfurter Wirtschaftsdezernenten Markus Frank (CDU), die IAA zu einer Messe mit regionalem Akzent weiterzuentwickeln. In einem Schreiben an Frank heißt es, die Idee einer Messe, „die Mobilität ganzheitlich, ökologisch und intermodal vernetzt neu denkt“, sei aktuell und zukunftsgewandt. Er bot die Mitwirkung Darmstadts an: „Wir sind bereit, inhaltlich an einem neuen Konzept – gerne auch als Veranstaltungsort – mitzuwirken und unsere Stärken im Bereich der Elektro- und Radmobilität, der Forschung und Entwicklung ebenso wie im Sektor der Batterieproduktion und der Zulieferungsbranche einzubringen.“

          Daniel Schleidt

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wirtschaftsminister Al-Wazir, der nächste Woche bei der Vorstellung des Frankfurter Konzepts beim Automobilverband VDA in Berlin dabei sein wird, sagte, die IAA gehöre zu Frankfurt und Hessen. Auch Al-Wazir unterstützt den neuen Ansatz. Man erlebe in der Region täglich, dass Mobilität längst mehr sei als Autofahren, sagte er. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bezeichnete die Auto-Schau als wichtigen Wirtschaftsfaktor. Frankfurt und der gesamte Ballungsraum stünden Pate, um die IAA zu einer Mobilitätsmesse weiterzuentwickeln.

          Nachdem der Automobilverband den langjährigen Vertrag mit der Frankfurter Messe nicht verlängert hatte, bewerben sich auch Berlin, München, Köln, Hamburg, Stuttgart und Hannover um die Austragung. Die Entscheidung soll noch im ersten Quartal dieses Jahres fallen.

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