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Frankfurter Stadtbericht : Zahlen, bitte!

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Jedes Jahr stellt die Stadt die wichtigsten Daten zusammen. Diesmal waren dafür 303 Seiten nötig. Wer beim Smalltalk glänzen will, findet hier viel Material. Bild: AP

Jedes Jahr stellt die Stadt Frankfurt die wichtigsten Daten zusammen. Diesmal waren dafür 303 Seiten nötig. Wer beim Smalltalk glänzen will, findet hier viel Material.

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          60 Prozent Deutsche

          Ohne die Deutschen ginge längst nicht so viel: Von den gut 5,9 Millionen Gästen, die 2018 in Frankfurt übernachteten, stammten mehr als 3,4 Millionen aus Deutschland, das sind fast 60 Prozent. 2018 - warum sind denn die Zahlen nicht von 2019? Das liegt daran, dass viele Statistiken erst im Laufe eines Jahres an die Stadt gemeldet werden. Bei manchen Daten dauert es noch länger: So stammen die Zahlen zu den Todesursachen auf dieser Seite sogar von 2017. Aber zurück zum Tourismus: Auf dem zweiten Platz liegen die knapp 417.000 Besucher, die es aus den Vereinigten Staaten zur Visite an den Main zog.

          Dann folgen Gäste aus China (189.000) und Großbritannien (187.000). Mehr als 100.000 Touristen zählte Frankfurt außerdem bloß noch aus Japan, Spanien und den verschiedenen arabischen Golfstaaten, die in der Statistik zusammengefasst werden. Interessant ist ein Blick auf die Herbergen, die von den Touristen bevorzugt wurden. So buchten rund 3,8 Millionen Gäste einen Aufenthalt in einem der 108 Hotels. Weitere zwei Millionen übernachteten in einem der 146 Hotels garni. Gut 38.000 Gäste schliefen in einem Ferienhaus oder in einer Ferienwohnung. Mit 8,1 Tagen im Schnitt war die Verweildauer dort am längsten.

          Beliebtes Ziel: Millionen Reisende haben in Frankfurt 2019 übernachtet.
          Beliebtes Ziel: Millionen Reisende haben in Frankfurt 2019 übernachtet. : Bild: dpa

          514 Ju-Jutsukas

          Wer im Sportverein Ju-Jutsu macht, darf sich zu einem exklusiven Kreis zählen: Er oder sie gehört zu den 514 Leuten in sechs Vereinen, die sich mit der japanischen Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung beschäftigten. Ju-Jutsu ist in der Reihe der Sportarten damit diejenige mit den wenigsten Vereinsmitgliedern. Am anderen Ende liegt? Genau, Fußball. Fast 83.000 Mitglieder zählen die 107 Fußballvereine in Frankfurt. Allerdings ist der Abstand zum Zweitplazierten nicht so groß, wie manch einer vermuten mag. Mit gut 71.000 Mitgliedern in 80 Vereinen liegt das Turnen nach wie vor gut im Rennen. Es folgen Tennis (10.372), Bergsteigen/Skiwandern (10.257), Schwimmen (8634), Basketball (8135) und Leichtathletik (5814). Die Zahlen zu den Sportvereinen sind übrigens von Juni 2019, also so aktuell wie wenige andere Daten.

          Fit und wehrhaft: JuJutsu ist eine aus Japan stammende waffenlose Kampfkunst.
          Fit und wehrhaft: JuJutsu ist eine aus Japan stammende waffenlose Kampfkunst. : Bild: Maximilian von Lachner

          385.701 Fahrzeuge

          Klimawandel hin, Klimawandel her: In Frankfurt waren 2018 so viele Kraftfahrzeuge angemeldet wie nie zuvor. Die Statistik weist exakt 385.701 aus. Den mit gut 336. 000 Exemplaren eindeutig größten Anteil machen Personenwagen aus, hinzu kommen knapp 28.000 Lastwagen, Omnibusse und Zugmaschinen sowie gut 21.000 Krafträder. Die Anmerkung, dass auch die Einwohnerzahl stetig steige, weshalb das Plus an Kraftfahrzeugen folgerichtig sei, trifft den Kern nicht. Denn es steigt nicht nur die absolute Zahl an Kraftfahrzeugen, sondern auch die Zahl der Kraftfahrzeuge je 1000 Einwohner.

          In Frankfurt werden immer mehr Kraftfahrzeuge angemeldet.
          In Frankfurt werden immer mehr Kraftfahrzeuge angemeldet. : Bild: dpa

          Waren es 2017 noch 618 je 1000 Einwohner, waren es ein Jahr später schon 620. Doch auch diese Zahl muss eingeordnet werden. Denn im Vergleich zum Jahr 2006 ist sie niedrig: Damals registrierten die Statistiker sogar 720 Kraftfahrzeuge je 1000 Einwohner. Als Alternative zum Auto bietet sich der öffentliche Nahverkehr an, weshalb sich auch ein Blick in dessen Zahlen lohnt. So verzeichneten allein die städtischen U-Bahnen im Jahr 2018 rund 568 Millionen Personenkilometer. Für diese Maßeinheit werden die zurückgelegten Kilometer mit der Zahl der Reisenden multipliziert. Bei den Straßenbahnen betrug der Wert 257 Millionen und bei den Bussen 228 Millionen Kilometer.

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